5 rasante Winterabenteuer in Innsbruck und Umgebung


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Verschneite Wälder und Täler, in der Ferne die Tiroler Berge, klare Winterluft – all das beschreibt die friedliche Atmosphäre im winterlichen Tirol. Doch es geht auch anders. Schließlich lockt der Schnee nicht nur zu einer Auszeit vom Alltag, sondern bietet vor allem viele Möglichkeiten für Adrenalin-Junkies.

In Innsbruck und Tirol gibt es zahlreiche Aktivitäten für Sportbegeisterte und Abenteuerliebhaber, die sich auch in der kalten Jahreszeit so richtig einheizen möchten. Ob Bobfahren oder eine Schlittenhundefahrt mit Huskys, jeder kommt auf seine Kosten. Spaßig sind solche Ereignisse vor allem, wenn man sie gemeinsam mit Freunden oder der Familie erlebt. Auch als Weihnachtsgeschenk eignen sich solche Unternehmungen, schließlich gibt es kein besseres Geschenk als gemeinsame Zeit. Bei mydays.at findet man beispielsweise alle Winterabenteuer, die wir vorstellen, auch als Weihnachtsgeschenk.

1. Quadfahren

In einer schneebedeckten Landschaft Quad zu fahren, ist vor allem ein Highlight für Motorsportfans. Schließlich müssen deren Motorräder mit dem ersten Schnee und Glatteis leider in der Garage überwintern. Durch seine vier Räder und die Statik ist das Geländefahrzeug jedoch auch im Winter als fahrbarer Untersatz geeignet und verspricht viel Action und Spaß im Offroad-Parcour. Grundsätzlich kann jeder, der über 14 Jahre und in normaler physischer Verfassung ist, ein Quad fahren, solange er ein maximales Körpergewicht von 110 Kg nicht überschreitet. Aus Sicherheitsgründen sollten Schwangere allerdings besser aufs Fahren verzichten.

Für die Sicherheit sorgen zum einen ein Sicherheitshelm, der die empfindliche Kopfpartie bei Stürzen schützt, und zum anderen eine Technik- und Sicherheitseinweisung, bei der auf die Steuerung des Quads sowie die Besonderheiten beim Fahren hingewiesen wird. Schneefest ist das Quad dank einer besonderen Winterbereifung, die dafür sorgt, dass man auch bei Schnee und Eis die Kontrolle über das Fahrzeug behält. Dann geht es auch schon los: im verschneiten Gelände warten allerhand Landschafstformationen, die man mit ein bisschen Fahrgefühl bewältigen kann. Adrenalin-Kick inklusive!

2. Bobfahren

Einen Geschwindigkeitsrausch erlebt man mit Sicherheit auch beim Bobfahren. Im Olympia-Eiskanal in Innsbruck-Igls, wo sich vom 11. bis zum 17. Dezember auch die Weltelite für den Bob- und Skeleton-Weltcup trifft, kann man in einem originalen Renn-Viererbob fahren und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h. Die Sicherheit steht natürlich an erster Stelle, sodass ein Profipilot die Einweisung übernimmt und neben einem Bremser im Bob mitfährt. Auch ein Helm ist Pflicht. Bobfahren können alle Personen ab 14 Jahren und einer Mindestgröße von 130 cm. Körperlich fit sollte man außerdem sein und keine Probleme mit der Wirbelsäule, den Bandscheiben oder dem Kreislauf haben.


3. Schlittenhundefahrt

Um in den Genuss einer Schlittenhundefahrt zu kommen, muss man heutzutage nicht mehr in die Polargebiete reisen. Auf die Spuren der Musher – der Fachausdruck für einen Menschen, der ein Hundeschlittengespann lenkt – kann man sich beispielsweise auch in Telfs in Tirol begeben. Dabei lernt man nicht nur das einzigartige Wesen von Huskys kennen, sondern bekommt auch eine fachkundige Einweisung in die lange Tradition der Hundeschlitten, die schon vor über 4000 Jahren von Volksstämmen in den nordischen Ländern als Transportmittel eingesetzt wurden.

Der Eindruck, es handle sich um eine ereignislose Unternehmung, täuscht. Schließlich haben Huskys viel Temperament, das man bei der Trekking-Tour erst einmal unter Kontrolle bekommen muss. Außerdem lenkt man nach einer Einweisung das Hundeschlitten-Gespann selbstständig durch einen Kurs – und das verlangt einiges an Konzentration und Kraft ab. Dafür erlebt man jedoch besondere Momente, die man nicht so schnell vergisst.

4. Snowbike-Fahren

Fahrradbegeisterte müssen auch im Winter nicht auf ihr bevorzugtes Transportmittel verzichten, denn mit dem Snowbike kann man auch bei Schnee die Pisten herunterfahren. Es wurde im Jahr 1949 als Skisitz erfunden und hat heute den Status eines eigenständigen Sportgeräts. Anstelle von Rädern hat das Snowbike zwei kurze Skier, die es winter- und vor allem schneetauglich machen. Nach einer kurzen Einweisung ist man schnell in der Lage, die Pisten herunter zu düsen, und spätestens bei der zweiten Abfahrt kann man nicht mehr genug von diesem Wintersportgerät bekommen. Grundsätzlich ist Snowbike-Fahren für jedermann ab 14 Jahren und einer Mindestgröße von 150 cm geeignet; jedoch sollte man in normaler physischer Verfassung sein und keine starken körperlichen Beeinträchtigungen haben.


5. Snowkiten

Wieso sollte etwas, das auf dem Wasser funktioniert, nicht auch auf Schnee möglich sein? Das dachten sich wohl die Pioniere, die diese neue Wintersportart entwickelt haben. In den letzten Jahren ist daraus ein regelrechter Trend geworden, denn im Grunde braucht man nichts weiter als Snowboard- oder Skikenntnisse und einen großen Lenkdrachen. Mit der Kraft des Windes kann man dann über Eisflächen gleiten, während Profis vor allem den Adrenalinkick in Tiefschneehängen am Berg suchen. Anfänger sollten aber auf jeden Fall einen Schnupperkurs besuchen, denn dort lernt man das sichere Kontrollieren des Lenkdrachens und die nötige Theorie.

Abschließend noch ein Tipp: Egal, für welches rasante Winterabenteuer man sich entscheidet, es gibt nichts besseres, als sich nach einem Tag im Schnee in einer der vielen Saunawelten in Tirol aufzuwärmen und zu erholen.

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