Lebenshaltungskosten in Innsbruck steigen – Spartipps im Überblick


Europaweit steigen die Lebenshaltungskosten und auch Innsbruck ist vor der Kostenerhöhung nicht gefeit. In der Stadt sind die Mietkosten für viele Personen längst unerschwinglich, wie dieser Artikel auf tt.com beweist. Baugrundstücke erfordern Kosten, die sich viele schlichtweg nicht mehr leisten können. Hinzu kommt, dass der Wohnungsbestand häufig alt und unzureichend saniert ist. In der Folge sagen rund neunzig Prozent der Osttiroler, dass sie sich das Leben in der Stadt nicht mehr leisten können. Mit einigen Tricks könnte es jedoch doch etwas werden, denn Sparen ist möglich.

Sparglas gross
Spardose – so lassen sich die Kosten im Zaum halten! @ stevepb (CC0-Lizenz)/ Pixabay.com

Energiekosten niedrig halten

Ein Hauptkostenpunkt in allen Haushalten sind die Energiekosten. Weder auf Strom noch auf Heizenergie können wir verzichten. Zwar wurden die Winter in den letzten Jahren wärmer, auf eine warme Wohnung möchte dennoch niemand verzichten. Andererseits lassen sich die Energiekosten am ehesten einsparen. Hierbei kommt es nach Informationen auf energie-tirol.at das korrekte Heizverhalten an. Anstatt die Wohnung durch abgeklappte Fenster auskühlen zu lassen, empfehlen Experten immer wieder das regelmäßige Stoßlüften. Drei Mal am Tag werden die Fenster vollständig geöffnet, sodass es zu einem vollständigen Luftaustausch kommt. Die frische, kalte Luft kann nun wieder Wärme aufnehmen.

Zudem sollten die Heizungen bewusst eingeschaltet werden. Regler, die einfach an dem Thermostat angebracht werden, unterstützen Mieter und Eigentümer, die Temperatur gezielt und kostensparend zu regeln. Natürlich sollte gleichzeitig an eine verbesserte Dämmung der Bausubstanz gedacht werden. Mieter haben hierauf jedoch nur geringen Einfluss und müssen nach einer Modernisierung mit Mieterhöhungen rechnen. Steht keine Modernisierung im Raum, helfen folgende Punkte beim Einsparen der Energiekosten, zu denen natürlich auch Strom zählt:

  • Heizverhalten überdenken
  • Undichte Fenster abdichten (Dichtungsband)
  • Wohnungstür abdichten
  • Temperaturregler verbauen
  • Energieanbieter wechseln
  • Stromsparende Geräte anschaffen
  • Geräte vollständig ausschalten

Der Austausch alter Geräte muss selbstverständlich nicht sofort erfolgen. Dies wäre wieder ein Kostenfaktor, der angesichts der hohen Mietpreise nicht zu tragen wäre. Muss jedoch ein defektes Haushaltsgerät ersetzt werden, empfiehlt es sich, ein möglichst stromsparendes Gerät anzuschaffen. Zudem sollten Haushaltsgeräte und Elektrogeräte nicht im Stand-by-Modus laufen, sondern vollständig ausgeschaltet werden.

Um den Energieanbieter – unabhängig von der Art der Energie – zu wechseln, empfiehlt sich ein Vergleich der einzelnen Anbieter. Dieser ist durch das Internet einfach und schnell möglich.

Alltägliche Kosten senken

Oft sind es nicht nur die Energiekosten, die ein großes Loch in die Haushaltskasse reißen. Die alltäglichen Lebenskosten erhöhen die monatlichen Ausgaben. Wer sparen will, sollte sich beispielsweise fragen, ob für jeden Weg auf das Auto zurückgegriffen werden muss. Beim Lebensmitteleinkauf hilft es, sich vorab genau zu überlegen, welche Produkte tatsächlich benötigt werden. Wer mit einer Einkaufsliste einkaufen geht, gibt im Schnitt weniger aus, als jemand, der unvorbereitet Geschäfte aufsucht. Zur Hilfestellung könnten folgende Überlegungen angestellt werden:


  • Essensplan
  • Frühzeitig Nachschub beschaffen
  • Angebote vergleichen
  • Rabattzeiträume nutzen

Der Essensplan sollte möglichst für die ganze Woche erstellt werden. Gerade Singlehaushalte können einen großen Teil der Kosten einsparen, wenn sie gezielt einkaufen und größere Portionen zubereiten. Viele Gerichte lassen sich hervorragend einfrieren oder am Folgetag essen. Wer nun diszipliniert ist und auf den Snack beim örtlichen Bäcker verzichtet, spart monatlich bedeutende Beträge ein. Gleichfalls muss die Vorratshaltung neu erlernt werden. Es ist immer sinnvoller, größere Packungen zu erwerben, als kleine Packungsgrößen. Gerade bei reinen Haushalts- und Kosmetikprodukten gilt es, bereits Nachschub zu kaufen, bevor das Produkt geleert ist. Auf diese Weise lässt sich hervorragend auf Angebote zurückgreifen, da der Kauf nicht unmittelbar wichtig ist.

Was aber ist mit Multimediaartikeln oder dem Homeoffice? Insbesondere das heimische Computerzimmer und der Drucker sind wahre Kostenberge. Beim Drucker sollte bereits bei der Anschaffung auf ein Gerät gesetzt werden, welches möglichst geringe Folgekosten verursacht. Nicht selten sind zwar die Drucker in der Anschaffung günstig, der Austausch der Druckerpatronen kostet aber so viel, wie ein Neugerät. Die meisten Geräte lassen sich jedoch auch mühelos mit Ersatzpatronen betreiben, die nicht vom Hersteller vorgeschrieben werden. Auch hier hilft das Internet wieder weiter. Viele Anbieter haben eine große Auswahl an günstigen Druckerpatronen und Refill-Produkten, die in den heimischen Drucker eingesetzt werden können. Laut TonerPartner.at lassen sich hierbei im besten Fall bis zu 95% der Kosten einsparen.

Das Haushaltsbuch für die eigene Finanzordnung

Wer allgemein einmal eine Übersicht über die monatlichen Ausgaben erhalten möchte, sollte ein Haushaltsbuch führen. In dieses wird jede einzelne Ausgabe eingetragen – auch der schnelle Kaffee aus der Kantine. Wird das Buch über mehrere Monate hinweg geführt, lässt sich gut erkennen, in welchen Bereichen Einsparungen möglich sind, ohne dass das Leben eingeschränkt werden muss.


Heizungsknauf gross
Mit sparsamem Heizverhalten lassen sich die Ausgaben oftmals deutlich einschränken! @ ri (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Sparen ist möglich

Obwohl die Lebenshaltungskosten auch in Innsbruck steigen, lassen sich die Ausgaben mit ein wenig Mühe und Geschick reduzieren. Ein Haushaltsbuch dient dem Aufzeigen von Einsparpotenzial und wer hingeht und Anbieter miteinander vergleicht, kann durch die Prämien und geringeren Energiekosten monatlich deutliche Beträge einsparen. Vielleicht reicht das schon aus, um die Traumwohnung in Innsbruck anzumieten.

 

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