Milch vom Automaten


Auf einer Recherche-Tour durch Innsbruck haben wir im Stadtteil Hötting zufällig einen tollen Automaten entdeckt. An einer Fassade eines bäuerlichen Landhauses in der Schneeburggasse weist ein kleines Schild auf einen sogenannten Milkomaten hin. Bei dem Milkomaten, der sich hinter einer hölzernen Tür mit Drehknauf befindet, handelt es sich um einen Milch-Automaten, bei dem man rund um die Uhr frische Milch direkt vom Bauern zapfen kann. Und das sogar noch fast zu normalen Supermarkt-Preisen.

Bei unserer Recherche haben wir herausgefunden, das es in Innsbruck insgesamt 3 solcher Milch-Automaten gibt. Einer steht in Allerheiligen, einer in Amras und ein weiterer in Hötting (Die genauen Adressen findest du unten). Alle Automaten sind rund um die Uhr im Betrieb. Ein halber Liter Milch kostet am Automaten 50 Cent, ein Liter bekommt man für 1 Euro. Wer den Automaten nutzen möchte, muss vorher ein geeignetes Gefäß mitnehmen und ihn unter den Auslass stellen. Die Milkomat gibt dann entsprechend dem eingeworfenen Geldbetrag die jeweilige Menge Milch ab.

Der Milkomat ist eine tolle Idee und ideal für alle, die sich nicht nur gesund ernähren möchten, sondern dabei auch noch den Bauern um de Ecke unterstützen wollen. Denn gerade in Zeiten stetig sinkender Milchpreise, in denen viele Milchbauern aus der Region um Ihre Existenz ringen müssen, bietet der Milkomat eine tolle Möglichkeit diesem Trend ein wenig entgegenzuwirken.

Milch vom Automaten
Hier in der Schneeburggasse weist ein Schild auf den kleinen „Milkomaten“ hin.
milkomat-innsbruck-2
Der „Milkomat“ in Hötting. Einfach ein Gefäß drunter stellen und die gewünschte Menge abzapfen.

Standorte:

  • Schneeburggasse 50, Hötting
  • Karl-Innerebner-Strasse 68, Allerheiligen
  • Philippine-Welser Strasse, Amras

Ein Gedanke zu „Milch vom Automaten

  • März 12, 2016 um 15:36
    Permalink

    Bevor ich nach Innsbruck gezogen bin, habe ich mir so die frische Milch immer in einem kleinen Dorf in der Schweiz gezogen. Die Deutschen fuhren in die Migros nahe am Zoll, die Schweizer aber zu dem Automaten, wo es die wirklich frische Milch gab…

    Das schafft nur Innsbruck: Theater und Oper, Landeshauptstadt, Olympiastandort, aber Milkomaten im Stadtquartier 😉

Kommentare sind geschlossen.

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