Plakatwerbung: So erreicht man in Innsbruck Aufmerksamkeit



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Ein eigenes Event oder eine Veranstaltung, die einem am Herzen liegt, soll in Innsbruck beworben werden? Plakatwerbung ist ein klassisches und sehr erfolgreiches Mittel dazu – allerdings nur, wenn die Plakate dem Anlass entsprechend gut gestaltet sind und an den richtigen Stellen hängen. Aber Vorsicht: Vor allem bei der Platzierung sollte man die Regelungen der Stadt kennen und einhalten.

Was ist ein gutes Plakat?

Was ein gutes Plakat ausmacht, hängt von der Veranstaltungsart und der anvisierten Zielgruppe ab. Ein Plakat, das Besucher auf ein Punk-Rock-Konzert locken soll, braucht ein anderes Design als eines, das zu einem klassischen Konzert oder einer Theaterinszenierung im Landestheater von Innsbruck einlädt. Bereits existierende Werbetafeln in der Stadt bieten einen guten Überblick über die Standards. Das heißt allerdings keinesfalls, dass man es genauso umsetzen sollte wie alle anderen. Denn wer auffallen möchte, muss aus der Masse herausstechen. Dennoch gibt es einige Design-Regeln, an die man sich halten sollte:

    • Plakate müssen schnell ihre Wirkung entfalten. Denn in der Regel betrachten Menschen eine Werbebotschaft nur wenige Sekunden lang. Das liegt daran, dass täglich um die 3.000 Werbebotschaften auf uns einprasseln, die meisten davon unbewusst. Um aus der Masse herauszustechen, muss ein Plakat kreativ gestaltet sein. Eines gilt für alle: Sie bestehen aus einem Bild oder einer Grafik, Schrift und Farbe. Das Bild oder die Grafik können dabei bis zu 20 Prozent des Plakats einnehmen. Je spannender das ist, was abgebildet wird, desto eher spricht es Passanten an. Deren Aufmerksamkeit erreicht man beispielsweise mit interessanten Blickwinkeln wie der Detailansicht, Vogel- oder Froschperspektive oder auch einem ungewöhnlichen Ausschnitt. Wichtig ist hierbei: Man muss erkennen können, worum es sich bei der Abbildung handelt!

 

    • Neben dem Motiv braucht jedes Plakat eine Überschrift oder einen Slogan. Wichtig: Die Botschaft muss klar sein. Eine Aussage, die keiner versteht, bleibt auch nicht in Erinnerung. Wer erfolgreich werben will, sollte sich daher auf wenige Wörter beschränken: So nimmt jeder die Botschaft wahr und kann sich auch besser daran erinnern. Darüber hinaus muss die Komposition zwischen dem Bild/Grafik und der Schrift stimmen. Das heißt, es ist von Bedeutung, wo die Schrift platziert wird und für welche Größe, Schriftart und Farbe sich der Gestalter entscheidet. Vor allem bei der Farbwahl (sowohl bei der Schrift als auch dem Gesamtbild des Plakates) kann man sich die psychologische Wirkung von Farben zunutze machen.

 


    • Auch die Qualität des Plakates ist entscheidend für dessen Wirkung. Grafik und Schrift sollten beispielsweise hochauflösend sein, damit sie auch im Großformat und von einer gewissen Entfernung gut zu erkennen sind. Auch das Material der Plakate kann einen Einfluss haben. Je gehobener die Veranstaltung ist, desto hochwertiger sollte die Qualität sein. Zu bedenken ist: Je länger ein Plakat hängt, desto mehr ist es dem Wetter ausgesetzt. Regen, Wind und intensive Sonneneinstrahlung können ein gut durchdachtes Design schnell zunichtemachen – Farben verblassen, Teile reißen weg. Um das zu verhindern, sollte man deshalb genau überlegen, wie lange und an welchen Orten die Werbung hängen wird. Wenn sie längere Zeit an freien, sonnigen Plätzen bleiben soll, sollte man Plakate mit UV-Lack drucken lassen. Im Internet findet man schnell einen Anbieter und günstige Konditionen – vor allem, weil Plakate meist in hoher Stückzahl gedruckt werden müssen, wenn sie an mehreren Orten in Innsbruck platziert werden.

Wo hängen Plakate am besten?

Auch hier entscheidet ein Blick auf die Innsbrucker Innenstadt über Erfolg und Misserfolg: An welchen Orten muss man warten oder sieht man sich um, wenn man unterwegs ist? Wo langweilt man sich gelegentlich oder hat einen kurzen Moment Zeit für etwas anderes? Genau dort sollten Plakate hängen. Das heißt, am meisten Aufmerksamkeit bekommt man mit Werbung an Bushaltestellen, Litfaßsäulen, in Ampelnähe und an Kreuzungen. Aber Achtung: In Innsbruck herrschen strenge Auflagen für das Plakatieren im öffentlichen Raum. An den meisten Orten ist eine Genehmigung zwingend notwendig. Es gibt jedoch auch Werbeflächen-Anbieter, die öffentliche Plakatstellen vermieten. Das kostet zwar Geld, kann sich aber durchaus lohnen. Alternativen dazu sind schwarze Bretter in Cafés und Geschäften, Hochschulen, Clubs und Vereinen. Hier erfordert es zwar auch eine Genehmigung seitens der Betreiber, die Plakatierung ist dann aber meist kostenfrei möglich.

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