Innsbruck – Spiel mir das Lied vom Panorama


Bildrechte: Flickr Can you feel it running through your veins? Alex Holzknecht CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Ob beim Wandern durch die Berge, beim Blick aus dem Fenster im Restaurant oder während des Sightseeings in der Innenstadt: Innsbruck und Umgebung bietet besonders viele Gelegenheiten für Fotografen, um atemberaubende Panoramabilder zu knipsen.

Die mittelalterliche und moderne Architektur der Stadt in Kombination mit dem Bergpanorama der Alpen ergibt die perfekte Kulisse für wunderschöne Panoramaaufnahmen. Allerdings ist das Erstellen eines solchen Fotos schwieriger, als es auf den ersten Blick aussieht. Beachtet man nicht einige grundlegende Dinge, kann die atemberaubende Szenerie auf dem Bild langweilig und leblos wirken.

Geduld und Überlegung

Grundsätzlich raten professionelle Fotografen wie Dominik Haitz oder Sofie Dittmann dazu, zunächst einmal mit dem gewünschten Motiv zu experimentieren. Dazu gehört nach Ansicht der beiden Fotografen die Überlegung, wie das gewählt Motivspäter auf den Betrachter wirken könnte. Wichtig sei es, einen Motivschwerpunkt zu setzen, der als Blickfang fungiert und mit dem Rest des Bildes harmoniert. Das könnten beispielsweise Menschen im Vordergrund sein, aber auch eine Blume im Wind oder ein hervorstechendes Gebäude. Erst durch einen guten Schwerpunkt wird ein Bild etwas Besonderes und erhält das Potenzial, um an den eigenen Wänden zu einem Blickfang zu werden. Ist ein solches Foto erst einmal gelungen, kann man es anschließend bei Anbietern wie WhiteWall entwickeln lassen und im gewünschten Format an die eigenen vier Wände hängen.


Stadt im Alpenpanorama

Die Kunst eines Panoramabildes liegt darin, dass weitläufige Bild nicht zu überfrachten. Der Fokus sollte stattdessen auf einem klaren Akzent und einer eindeutigen Intention des Fotografen liegen. Dazu sollte man sich zunächst etwas Zeit nehmen, die Umgebung erkunden und eine passende Perspektive wählen. Meist reichen hierbei bereits kleine Veränderungen des Blickwinkels aus, um mehr aus dem gewählten Motiv herauszuholen. Begeben Sie sich in eine erhöhte Position und legen den Fokus des Bildes auf das Innsbrucker Tal. Oder beziehen Sie stattdessen den wolkenlosen, blauen Himmel in Ihr Motiv mit ein und eröffnen somit neue Perspektiven. Dadurch erhalten Bilder individuelle Schwerpunkte und können sich von der Masse abheben.


Licht und Schatten

Mithilfe der Belichtung können Fotografen ebenfalls experimentieren. Das Spiel mit Licht und Dunkelheit kann den eigenen Bildern ganz gegensätzliche Akzente verleihen. Hier bietet sich beispielsweise der Kontrast der beleuchteten Stadt und eines dunklen Bergpanoramas bei Nacht an. Wie das aussehen kann, sieht man beispielsweise im Titelbild dieses Artikels.
Auch die ersten Sonnenstrahlen zu Beginn des Tages bieten interessante Fotomotive. Etwa wenn die ersten Lichtstrahlen am Morgen langsam hinter den Bergen hervorstechen und die nächtliche Dunkelheit der Stadt vertreiben. Die Möglichkeiten sind hierbei fast endlos und werden höchstens von der Kreativität des Fotografen beschränkt.

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