Tipps für die herbstliche Foto-Tour


Jeder kennt die farbenfrohen Fotos vom Indian Summer in den USA. Um selbst solche stimmungsvollen Bilder aufzunehmen, müssen Hobbyfotografen jedoch nicht ins Flugzeug steigen. Bunte Blätterpracht, mystische Nebelschwaden und eine beeindruckende Bergwelt gibt es schließlich ebenso in Tirol. Gut vorbreitet auf unterschiedliche Stimmungen und Wetterwechsel, gelingen wunderschöne Herbstbilder auch vor der Haustür.

Route und Uhrzeiten planen

Der Herbst bietet jede Menge schöne Motive, und die entstandenen Fotos lassen sich wunderbar in einem selbstgestalteten Bildband festhalten. Hier ist das schnell getan. Also Kamera eingepackt und losgewandert! Vor Beginn der Foto-Tour sollte man Route und Uhrzeit festlegen. So können mögliche Motive besser geplant und die passende Ausrüstung eingepackt werden. Herbstnebel, der sich in Senken und Tälern sammelt, wird am besten von einem erhöhten Standpunkt aus fotografiert. Sollen Nahaufnahmen gemacht werden, zum Beispiel von Blattadern, gehört ein Makroobjekt ins Gepäck. Zur sorgsamen Gestaltung eines Landschaftsmotivs hilft ein Stativ weiter. Tageszeit und Sonnenstand entscheiden im Herbst ganz besonders darüber, wie ein Bild tatsächlich wirkt.

Gute Zeiten für Aufnahmen im Herbst sind die frühen Morgen- und Abendstunden. Morgens und abends taucht das sanfte Licht die Landschaft in schöne warme Farben. Da die Sonne im Herbst tiefer steht, werden die Schatten länger. Das eröffnet tolle Möglichkeiten, um mit dem Licht zu spielen. Bilder müssen auch nicht immer mit dem Rücken zur Sonne entstehen. Im Gegenlicht sind die Farben anders als gewohnt, was Fotos „das gewisse Extra“ verleihen kann.

Bildrechte: Flickr 2014-10-02 10-05 Südtirol 218 Dorf Tirol, Brunnenburg Allie_Caulfield CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten


Dem Regen trotzen

Die Sonne ist keine Voraussetzung für tolle Herbstbilder. Verregnete oder graue Tage können ebenso zum Fotografieren genutzt werden. Bei bedecktem Himmel wird das Licht durch die Wolken sanft gefiltert, wodurch Farben und Details besonders gut zur Geltung kommen. Nasse Straßen und Plätze reflektieren die Lichter von Ampeln, Laternen, Fahrzeugen und Gebäuden, was für bunte Kontraste sorgt. In Pfützen entstehen zudem interessante Spiegelungen. Wer keine robuste Outdoorkamera hat, schützt die Technik bei schlechtem Wetter mit einer wasserfesten Hülle. Bevor die Kamera darin verstaut wird, sollte sie mit einem nicht fusselnden Lappen abgetrocknet werden. Obacht: Papiertaschentücher enthalten kleinste Holzpartikel, welche die Optik zerkratzen können.


Auf Details achten

Im Herbst locken nicht nur Landschaftsaufnahmen, sondern auch zahlreiche Details. Ein schwimmendes Blatt in der Pfütze, ein Igel zwischen dem Laub, Pilze auf den Waldboden – solche Motive entdeckt, wer sich Zeit nimmt. Ein Makroobjektiv oder eine Linse mit großer Offenblende eignen sich ideal für Detailaufnahmen. Mit einem Spiel aus Schärfe und Unschärfe können diese Herbstmotive in Szene gesetzt werden. Weitere Tipps für sehenswerte Detailaufnahmen gibt die National Geographic.

Den Herbst als Kulisse nutzen

Die herbstliche Natur ist auch ein toller Hintergrund für Porträtfotos oder Gruppenaufnahmen. Motive sind etwa ein Paar, das Hand in Hand einen Waldweg entlang spaziert, oder ein Kind, das im bunten Laub spielt. Besonders gut wirken die Fotomodelle vor dem herbstlichen Hintergrund, wenn sie rote Kleidung tragen. Motive gibt es im Herbst mehr als genug – also runter vom Sofa und rein in die Natur!

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