Volksleiden trockene Augen


Rund ein Fünftel der Menschen leidet unter trockenen Augen. Damit gehört das Sicca-Syndrom zu den häufigsten Augenbeschwerden. Verschiedene Ursachen sind für das unangenehme Trockenheitsgefühl verantwortlich. Wenn es sich dabei nicht gerade um eine Krankheit handelt, kann man trockenen Augen oft schon ganz einfach selbst entgegenwirken.

Wie entstehen trockene Augen?

Sobald Bindehaut und Hornhaut nicht mehr mit ausreichend Flüssigkeit versorgt werden, fühlt sich das Auge trocken an. Es scheint dann oftmals, als habe man ein Staubkorn im Auge, die Augen können zudem auch jucken oder brennen. Für die Produktion von Tränenflüssigkeit sind Drüsen in der Bindehaut, in der Augenhöhle, am Oberlid und an den Lidrändern zuständig. Die Flüssigkeit wird dann gleichmäßig beim Zwinkern im Auge verteilt. Wenn nicht mehr ausreichend Tränenflüssigkeit produziert wird, der Tränenfilm sich verändert hat oder die Frequenz des Lidschlags zu niedrig ist, hat man mit trockenen Augen zu kämpfen.


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Krankheiten, äußere Einflüsse, Kontaktlinsen – Ursachen für trockene Augen

Sollte der Grund für trockene Augen eine Krankheit sein, ist es wichtig, einen Augenarzt aufzusuchen, um die Krankheit feststellen und dann entsprechend behandeln zu lassen. So kann jemand mit trockenen Augen einen Vitamin-A-Mangel haben, am Sjögren-Syndrom, einer Erkrankung der Talgdrüsen, oder einer Nervenschädigung leiden oder aber es hat sich die Form seines Augapfels verändert. Manchmal sind trockene Augen auch eine Begleiterscheinung anderer Krankheiten wie Diabetes, Rheuma oder Problemen mit der Schilddrüse. Die Produktion der Tränenflüssigkeit kann aber noch durch weitere Faktoren beeinflusst werden. Da die Tränenflüssigkeit durch den Lidschlag im Auge verteilt wird, muss sich das Lid in der Minute zwischen 10- und 15-mal öffnen und schließen. Doch gerade Personen, die viel vor dem Bildschirm sitzen, haben oft mit trockenen Augen zu kämpfen, da die Frequenz des Lidschlags sich hierbei deutlich verringert. Aber auch Umwelteinflüsse wie trockene Heizungsluft, Klimaanlagen, Rauch oder Abgase reizen die Augen, weil die Tränenflüssigkeit durch solche Reize beispielsweise schneller verdunstet. Weiterhin leiden insbesondere Kontaktlinsenträger sehr häufig unter trockenen Augen und sollten gegebenenfalls zu einer Brille wechseln. Dabei ist es allerdings ausgesprochen empfehlenswert, sich an einen Fachmann vor Ort zu wenden, etwa in der Fielmann-Niederlassung im Zentrum von Innsbruck. Der Optiker kann entsprechend feuchtigkeitsspendende Kontaktlinsen empfehlen, die richtige Pflege oder Augentropfen heraussuchen und bei der Auswahl eines Brillenmodells beratend zur Seite stehen.


Tipps gegen trockene Augen

Sollten die trockenen Augen nicht krankheitsbedingt auftreten, kann man dem Leiden entgegenwirken. Täglich sollten mindestens zwei Liter Flüssigkeit getrunken werden, am besten Wasser. Wer Rauch vermeidet und ausreichend schläft, kann dadurch weiterhin für mehr Tränenflüssigkeit sorgen. Außerdem kann mit einem Luftbefeuchter dafür gesorgt werden, dass die Luftfeuchtigkeit im Raum ausreichend hoch ist. Personen, die viel am Computer arbeiten, sollten den Augen kurze Pausen gönnen, darauf achten, oft genug zu blinzeln, und entsprechende Entspannungsübungen für die Augen durchführen. Kontaktlinsenträger sollten in Betracht ziehen, lieber eine Brille zu tragen, oder mit entsprechenden Augentropfen dem Auge bei Bedarf Flüssigkeit zuzuführen. In jedem Fall ist es ideal, zunächst mit einem Fachmann, also einem Optiker oder Augenarzt, zu sprechen.

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