Wandergepäck: Das muss mit



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Rund um Innsbruck lässt es sich hervorragend laufen – egal, ob Rundwanderungen in der Axamer Lizum oder mehrtägige Hüttentour. Wichtig ist dabei, das richtige Maß an Gepäck zu finden. Denn neben der passenden Kleidung muss man auch an ausreichend Verpflegung und Sicherheits-Basics denken. Grundsätzlich sollte man auf Folgendes achten:

  • Nicht zu viel Gewicht mitnehmen
  • Karten oder GPS zur Orientierung dabei haben
  • Notfallequipment wichtig wie sichere Bekleidung dabei haben
  • Immer ausreichend Wasser mitführen
  • Vorausschauend planen (Ist die Strecke für alle zu meistern? Welche Orte bieten sich für Pausen an etc.)

Rucksack

Bevor die Wandertour beginnen kann, muss zunächst einmal der passende Rucksack her. Am wichtigsten ist, dass er passt, ohne zu drücken oder zu reiben. In der Regel reicht ein 20- bis 30-Liter-Rucksack wie vom Sportler Innsbruck vollkommen aus, wobei gilt: je leichter, desto besser. Gerade beim Aufstieg macht sich nämlich jedes Kilogramm bemerkbar.

Basics

Eine Wanderkarte ist vor allem dann wichtig, wenn man sich im Gelände nicht auskennt. Es kann immer vorkommen, dass man einen Wegweiser übersieht oder dieser schlicht fehlt. Ein Kompass oder ein GPS-Gerät können bei der Orientierung helfen. Eine Tüte für Abfall sollte man ebenfalls mitnehmen, damit man nichts in der Natur zurücklässt. Darüber hinaus sollte man immer ein kleines Erste-Hilfe-Set mitführen, um im Notfall sich oder anderen Wanderern helfen zu können. Ein Telefon mit Notfallnummern sollte man ebenfalls dabei haben – und natürlich darf auch Fotoausrüstung nicht fehlen.

Bekleidung

Das Wichtigste an der Bekleidung sind die Wanderschuhe bzw. -stiefel. Feste Schuhe sind unabdingbar – ist der Pfad unbefestigt, sollten es mindestens knöchelhohe Stiefel sein, damit man nicht umknicken kann. Die Sohle sollte fest beziehungsweise steif sein und ordentlich Profil haben. Im Zehenbereich sollten ungefähr 3 bis 5 Millimeter Platz bleiben, damit die Zehen beim Bergabgehen nicht gegen den Schuh stoßen. Socken aus Merinowolle haben den Vorteil, dass Füße und Schuhe nicht so schnell riechen.


Neben passenden Schuhen und Socken sind auch Funktionsshirt und Fleecejacke wichtig, gegebenenfalls auch eine Regenjacke. Die Jacken sollten sehr leicht sein, damit sie, wenn nötig, einfach im Wanderrucksack verstaut werden können. Bei Bergwanderungen gilt außerdem das bewährte Zwiebelprinzip. Auch den Sonnenschutz sollte man nicht vergessen: Kopfbedeckung, Sonnencreme und Sonnenbrille sind sowohl bei sonnigen als auch bei Schneewanderungen ein Muss. Wer bei der Brille nicht auf trendige Designs verzichten will, findet hier eine große Auswahl. Bei Wanderungen im Frühjahr, Herbst oder Winter sollte man außerdem Handschuhe trage, denn schließlich ist es in den Höhen um einiges kälter als in den tieferen Lagen.


Proviant

Man sollte auf Wanderungen immer genügend Flüssigkeit bei sich haben, für eine Tagestour mindestens 1,5 Liter. Isotonische Getränke und Wasser sind ideale Durstlöscher. Am besten erkundigt man sich vorher, ob es auf der Wanderung Stationen zum Auffüllen gibt und wie zuverlässig diese sind. Im Zweifelsfall heißt es, ausreichend Flüssigkeit mitzunehmen, um bei einer defekten Nachfüllquelle nicht ohne Wasser dazustehen.

Darüber hinaus sollte genügend Proviant in Form von Energie- oder Müsliriegeln, Nüssen, Trockenobst oder Traubenzucker eingepackt werden. Ein Brot mit Hartwurst oder Hartkäse gibt ausreichend Energie. Regelmäßige Pausen helfen übrigens dabei, neue Energie zu tanken und die Konzentrationsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Vor allem auf unbefestigtem Gelände ist die Konzentration für mehr Trittsicherheit enorm wichtig, um Unfälle zu vermeiden. Einige weitere Tipps dazu und zum Bergwandern allgemein gibt es in diesem PDF.

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