Auch im Winter sicher unterwegs auf Innsbrucks Straßen


Winterreifen
Bild: © Jupiterimages/Photos.com/Thinkstock

Man sollte meinen, Eis und Schnee könnten die Autofahrer in Innsbruck nicht mehr überraschen. Insbesondere beim ersten Schnee zeichnet sich jedoch vielerorts ein anderes Bild ab. Schuld daran sind nicht etwa die mangelnden Fahrkünste der Innsbrucker, sondern vielmehr die falsche Bereifung.

Seit letztem November Winterreifenpflicht

An vielen Unfällen bei Glätte waren in den vergangenen Jahren die unzureichende Bereifung schuld. Zwar haben Autofahrer schon seit langer Zeit die Wahl, die Autoreifen im Jahresverlauf zu wechseln, jedoch machten offenkundig längst nicht alle von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Seit dem 1. November 2012 gibt es daher auch in Österreich für Pkw eine Winterreifenpflicht, die bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen zwischen dem 1. November und dem 15. April gilt. Wer dann mit seinem Pkw auf Innsbrucks Straßen unterwegs ist, muss entweder an allen Rädern eine geeignete Bereifung montiert haben oder aber auf mindestens zwei Antriebsrädern Schneeketten verwenden. Letzteres ist aber nur dann zulässig, wenn die Schneedecke oder Eisschicht auf den Straßen zusammenhängend beziehungsweise nicht nennenswert unterbrochen ist. In der Stadt ist dies nur selten der Fall, weshalb Schneeketten eher bei Fahrten in die nahen Wintersportgebiete mit von der Partie sein sollten.


Anforderungen an Winterreifen

Wer die Vorschrift bislang ignoriert hat oder bei der Überprüfung der Profiltiefe der jetzigen Winterreifen festgestellt hat, dass diese vier Millimeter unterschreitet, sollte bis Anfang November einen neuen Reifensatz erwerben und die Reifen rechtzeitig zum Wintereinbruch montieren. Bei der Suche nach besonders günstigen Qualitätswinterreifen werden Preisbewusste auf toroleo.at fündig. Der Online-Anbieter führt Modelle sämtlicher renommierter Hersteller in seinem Sortiment. Sparen kann man ebenfalls, indem man statt Winterreifen Ganzjahresreifen erwirbt. Eine für den Winter geeignete Bereifung muss nämlich lediglich mit der Bezeichnung „Matsch und Schnee“ gekennzeichnet sein, und dies trifft eben nicht nur auf Winterreifen zu. Die Bezeichnungen in den Beschreibungen lauten bei den zugelassenen Reifenmodellen M+S, M.S. oder M&S).


Verstößt man gegen die Vorschrift und wird dabei erwischt, muss man eine Strafe von 35 Euro zahlen. Deutlich teurer wird es, wenn man bereits andere Verkehrsteilnehmer gefährdet hat: Dann werden bis zu 5.000 Euro fällig.

 

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