Bitcoin – Gold des 21. Jahrhunderts?

Jeder hat vermutlich schon einmal etwas von Bitcoin gehört: ob positiv oder negativ eingeschätzt, der Bekanntheitsgrad der Kryptowährung hat seit ihrem Start im Januar 2009 stark zugenommen. Um selbst beurteilen zu können, wie man die Internet-Währung einschätzt, werden im Folgenden einige Fakten über Wert, Stabilität und Funktionsweise von Bitcoin erläutert.

Von Januar bis März 2020 verdreifachte sich der Bitcoin-Preis stufenweise, auf 40.000 Dollar im Januar bis auf 60.000 Dollar am 13. März 2021 | Bild: Unsplash

Geschichte des Bitcoin: Von ganz unten nach ganz oben

Wie viele Erfolgsgeschichten, beginnt die des Bitcoin mit einem Mythos. Bis heute beschäftigt viele Anleger: Wer hat ihn überhaupt erfunden? Im Oktober 2008 veröffentlichte ein „Satoshi Nakamoto“ das erste Whitepaper, also das Konzept, von Bitcoin im Internet. In den nachfolgenden Monaten war er weiterhin an dessen Entwicklung beteiligt – danach verschwand der Mann aus dem Projekt, welches auf seine Idee zurückgeht.

Weiterhin halten sich verschiedene Spekulationen über Nakamotos Identität, denn bei dem Namen handelt es sich um ein Pseudonym. Doch nicht nur der Anfang des Bitcoin ist spannend. Nach dem Start 2008 legte er nämlich eine Wertentwicklung hin, welche Anlass zum Staunen gibt

Belief sich der Kurs der Kryptowährung anfangs gerade auf einen US-Dollar im Jahr 2010, stieg er in den folgenden drei Jahren auf ganze 100 US-Dollar an. Dieser Wert wurde im Jahr 2013 erreicht. Beachtlich: Noch Ende desselben Jahres knackte der Kurs dann die 1.000 Dollar Marke. Seither ist er weiter gestiegen, wenn auch mit starken Schwankungen und Kurszusammenbrüchen. Noch im Dezember 2020 erreichte er einen neuen Höchststand mit 20.000 Dollar. Im Vergleich zu den Entwicklungen des Frühjahrs 2021 sieht diese beachtliche Verlaufskurve aber gar nicht nach dem „Non-plus-Ultra“ aus. Oft wird daher von einer „Achterbahnfahrt“ gesprochen.

Von Januar bis März 2020 verdreifachte sich der Bitcoin-Preis stufenweise, auf 40.000 Dollar im Januar bis auf 60.000 Dollar am 13. März 2021. An diesem Tag knackte er auch sein Allzeithoch von ca. 61.844,00 US-Dollar.

Spekulation oder realer Wert?

Aufgrund der genannten Kursentwicklungen gehen nicht wenige Analysten und Marktbeobachter davon aus, dass Bitcoin nicht mehr als eine große Spekulationsblase ist. Auch die Kurseinbrüche der Vergangenheit lassen darauf schließen: Auch wenn der Wert des Bitcoin zeitweise rasant anstieg, fiel er danach auch wieder ab. Dies lässt sich z. B. am Kursabfall im Jahre 2018 nachvollziehen. Hier fiel der Kurs um weit mehr als die Hälfte innerhalb eines Jahres.

Auch an den aktuellen Entwicklungen im Frühjahr 2021 lässt sich diese Eigenheit der Kursentwicklung festmachen. So wurde zwar von rekordbrechenden Kurssteigerungen auf bis über 60.000 Dollar gesprochen – diese verfielen aber auch schnell wieder. Der aktuelle Kurs beläuft sich am 20.03.2021 wieder auf unter 60.000 Dollar.

Ob man anhand dieser Vergangenheit von einer Spekulationsblase sprechen möchte, welche durch keinen realen Wert gedeckt ist, bleibt trotzdem fraglich. Denn: Jüngste Entwicklungen wurden stark von realen Ereignissen beeinflusst. Elon Musks Unternehmen Tesla investierte 1,5 Mrd. Dollar in die Kryptowährung. Dies war mit der Hauptauslöser für die 2021 erreichten Höchststände. Um Spekulation ohne realen Hintergrund handelt es sich demnach nicht.

Zukunftsperspektiven

Aufgrund der bewegten Kursgeschichte des Bitcoin scheint eine Prognose der Preisentwicklung schwierig. Die bekannte US-Bank „J.P. Morgan“ geht in einer Studie davon aus, dass der Preis auf über 146.000 Dollar steigen kann. Auch ohne geschultes Auge wirkt eine solche Steigerung vor dem Hintergrund aktueller Bewegungen denkbar. Andererseits ist ein „Investment“ in Bitcoin, unabhängig von der Betrachtung als Spekulationsblase oder Wertanlage, hochriskant.

Anleger können so nicht davon ausgehen, dass der Preis sich geradlinig erhöhen wird. Auch die Zukunft von Kryptowährungen an sich scheint bei Bemühungen von Zentralbanken, ihre Währungen zu digitalisieren, nicht sehr sicher. Sollte es beispielsweise zu einer Rezession kommen, gehen Beobachter mitunter davon aus, staatliche Maßnahmen könnten gegen Bitcoin und Co. ergriffen werden. Sonst könnten sie, ähnlich dem Gold, als Ausweichwährung dienen.

Wie kann man mithandeln?

Haben Sie trotz der Risiken Interesse, sich am Handel mit Bitcoin zu beteiligen, gibt es mehrere Möglichkeiten, Anteile an der Kryptowährung zu erwerben. In Österreich ist dies z. B. an Automaten möglich. Diese findet man über Onlinesuchen. Besonders in größeren Städten wie Wien, Salzburg und Innsbruck ist das eine Möglichkeit.

Ansonsten ist ein Kauf auch über Online-Börsen möglich. Hier stehen Ihnen auch spezialisierte Softwares zur Verfügung: „Bitcoin-Evolution“ begleitet Sie auch als Anfänger beim Handel mit Bitcoin. Die Mindesteinzahlung beträgt 250,00 US-Dollar. Auch die App „BitQT“ ist eine Möglichkeit, in den Handel einzusteigen: Hier sind nicht nur manuelle Trades möglich, sondern auch das Abschätzen guter Kaufzeitpunkte mittels Algorithmus.

Welchen Weg Sie auch wählen: Die Registrierung ist meist einfach und solange Sie nicht zu viel Risiko mit Ihrem Kapital eingehen, sind auch Gewinne möglich. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!