Bitcoin sparen: Lohnt sich die Kryptowährung in Innsbruck?

Nahezu jeder Mensch ärgert sich irgendwann einmal in seinem Leben rückblickend über eine verpasste Chance. Das betrifft oftmals vor allem geschäftliche Aktivitäten. Fast jeder hätte gerne die Ideen von Mark Zuckerberg, Elon Musk, Jeff Bezos oder den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin selbst umgesetzt oder doch zumindest in den Anfangszeiten darin investiert.

Eine weitere Investitionsmöglichkeit, die zunächst an vielen Menschen vorbeiging, ist Bitcoin. Die Mutter aller Kryptowährungen hat in den letzten Jahrzehnten eine Erfolgsstory hinter sich, die ihresgleichen sucht, weshalb sich viele potenzielle Anleger die Frage stellen, ob sich eine Investition heute überhaupt noch lohnt. Schließlich war dies durch das breit gefächerte Angebot verschiedener Zahlungsmethoden noch nie so einfach wie dieser Tage. So kann man mittlerweile zum Bitcoin kaufen Paysafe oder ähnliche Systeme nutzen. Aber ist man mit Bitcoin noch up to date?

Bitcoin

Das Bitcoin-Konzept

Wer sich mit dem Gedanken einer Investition trägt, sollte sich stets sorgfältig darüber informieren, in was eigentlich genau investiert werden soll. Das Produkt zu verstehen, ist eine der Grundvoraussetzungen, um als Anleger erfolgreich zu sein. Eine allgemeingültige Investitionsregel, die auch für Kryptowährungen, in diesem konkreten Fall für Bitcoin gilt. Grundsätzlich ist dazu zu sagen, dass mit Bitcoin Waren oder Dienstleistungen erworben werden können. Bis hierhin zeigen sich also keine signifikanten Unterschiede zu herkömmlichen Währungen.

Aber das war es dann auch schon mit den Parallelen. Die Besonderheit des Bitcoin besteht nämlich in erster Linie darin, dass diese Kryptowährung keiner staatlichen Kontroll- und Regulierungsinstanz untersteht. Noch dazu hat der Bitcoin-Gründer die Währung quasi verknappt, indem ein absolutes Maximum von 21 Millionen Einheiten als Obergrenze gesetzt worden ist. Alle Transaktionen im Zuge dieser Kryptowährung laufen über die sogenannte “Blockchain”, in der für alle User einsehbar sämtliche Informationen hinterlegt sind. Das sorgt für ein besonderes Maß an Transparenz und damit auch an Vertrauenswürdigkeit. 

Zukunftsträchtiger Bitcoin?

Kryptowährungen im Allgemeinen und der Bitcoin im Speziellen werden aller Wahrscheinlichkeit nach künftig sogar eine noch größere Rolle spielen. “Schuld” daran ist eine Prognose, die besagt, dass der Zahlungsverkehr immer mehr vom klassischen Bargeld hin zu bargeldlosem Zahlen tendiert. Hinzu kommt die steigende Anerkennung des Bitcoin und anderer Kryptowährungen in der öffentlichen Wahrnehmung. Immer mehr Menschen erkennen, dass der Bitcoin gekommen ist um zu bleiben und es sich dabei nicht um ein kurzfristiges Internet-Phänomen handelt.

Schließlich hat sich Bitcoin mittlerweile seit mehreren Jahrzehnten etabliert und seinen praktischen Nutzen immer wieder unter Beweis stellen können. Das führt dazu, dass auch immer mehr Geschäfte dazu übergehen, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Wer also denkt, dass der Höhepunkt des Bitcoin aus dem Jahr 2017, als der Höchststand von knapp 20.000 US-Dollar erreicht werden konnte, der Zenit der Vorzeige-Kryptowährung war, könnte sich getäuscht sehen und sich in einigen Jahren genauso über die nicht getätigte Investition ärgern, wie bei eben jenem höchsten Wert. 

In Bitcoin investieren: Diese Möglichkeiten gibt es

Viele Menschen möchten gerne in Bitcoin investieren, sind bei derartigen Geschäften jedoch womöglich noch zu unbedarft, um dieses Vorhaben auch in die Tat umzusetzen. Daher gibt es im folgenden Teil eine kleine Einführung in die Möglichkeiten.

» Währung kaufen

Im Wesentlichen gibt es in diesem Zusammenhang zwei Möglichkeiten. Eine davon stellt den Kauf der tatsächlichen Währung dar. Bei diesem Modell geht es darum, die einzelnen Einheiten zu einem möglichst günstigen Preis einzukaufen und sie zu einem späteren Zeitpunkt dann zu einem höheren Kurs gewinnbringend zu veräußern. Das geschieht für gewöhnlich über entsprechende Börsen, von denen sich im Internet eine ganze Menge finden lassen.

Auch diverse Marktplätze bieten die Möglichkeit, Bitcoins günstig zu erwerben. Hier werden Nutzer mit anderen Nutzern verbunden, um sich über den Preis zu verständigen und die Transaktion zu vollziehen. Dazu ist nicht viel mehr nötig als ein sogenanntes e-Wallet, also eine virtuelle Geldbörse, die einem Girokonto ähnelt. Dieses dient dazu, sämtliche Transaktionen vorzunehmen, die mit Bitcoin in Verbindung stehen. Der Punkt ist hierbei, dass der Käufer bei einem solchen Geschäft tatsächlicher Inhaber der entsprechenden Währung ist, in diesem konkreten Fall Bitcoin. Eine wichtige Information im Hinblick auf die andere Möglichkeit der Investition. 

» CFD-Trading

Beim sogenannten CFD-Trading handelt es sich um eine etwas andere Variante, die zur Investition in Bitcoin dient. In diesem Fall geht es nicht darum, die tatsächlichen Einheiten der Währung zu erwerben, sondern auf die Kursschwankungen zu spekulieren. Diese Methode hat zum Vorteil, dass mit vergleichsweise geringen Mitteln relativ hohe Gewinne generiert werden können. Die größeren Chancen gehen allerdings, wie so häufig, auch mit einem erheblich höheren Risiko des Verlustes einher. 

Fazit

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass es der Bitcoin längst in den Mainstream geschafft hat und mittel- sowie langfristig eine noch größere Rolle im täglichen Leben spielen wird. Die bekanntest aller Kryptowährungen hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie auch Krisen überstehen kann und als Vorreiter in einem zukunftsweisenden Bereich immer mehr Menschen durch die nicht von der Hand zu weisenden Vorteile zu begeistern vermag. In Innsbruck und anderswo.