Mittwoch, Mai 29, 2024
Nachhaltigkeit

Ein grüner Tag in Innsbruck

Der Klimawandel ist voll im Gange und das Thema Nachhaltigkeit ist so wichtig wie nie. Regionale Produkte, Minimalismus, Bio und Ökostrom – alles Begriffe, die mit Nachhaltigkeit in Verbindung stehen. Doch die Bequemlichkeit steht einem meist im Weg, wenn es um die Umsetzung eines nachhaltigen Lebens geht. Was ist denn alles gut für die Umwelt? Wie kann ein grüner Tag im Sinne des Klimas in Innsbruck aussehen? Hier ein kleiner Vorschlag:

Bild: Unsplash.com / Alin Andersen

Grüne Gastronomie

Eine nachhaltige Gastronomie verwendet als erstes regionale und saisonale Produkte und zeichnet sich dadurch aus, so wenig Müll wie möglich zu produzieren. Dabei wird natürlich auch auf neuste Technologie und die Versorgung mit Ökostrom geachtet. Ein nachhaltig wirtschaftendes Restaurant verwendet beispielsweise ein spezielles Gastronomie Kassensystem, das eine entsprechende Warenwirtschaft ermöglicht. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass beispielsweise keine Lebensmittel unnötig verschwendet, sondern alles bis zum letzten Rest verbraucht wird. Die Top-3-Empfehlung für einen grünen Tag in Innsbruck:

  • Frühstück: Ein nachhaltiges Frühstück im Märchenwald gibt es im „Immerland“ am Wiltener Platzl in der Leopoldstraße 24.
  • Mittag: Die Wilderin kreiert saisonale und regionale Genüsse, perfekt für die Mittagspause in der Seilergasse 5.
  • Abend: Von Dienstag bis Samstag lohnt es sich bei „Oscar kocht“ in der Defreggerstraße 21 zu reservieren. Dieses Bio-Restaurant bietet ein super Ambiente mit sechsgängigem Bio-Abendessen.

Grüner Einzelhandel

Beim nachhaltigen Shopping geht es darum, darauf zu achten, woher die Produkte stammen, die man kaufen möchte und wie diese hergestellt wurden. Grundsätzlich sollten Artikel aus Zwangsarbeit oder die für geringste Löhne erstellt wurden vermieden werden. Auch das Material spielt eine Rolle. Natur- und nachwachsende Rohstoffe stehen ganz im Vordergrund. Folgende nachhaltige Einkaufsmöglichkeiten hat Innsbruck zu bieten:

  • Flohmärkte und Secondhand: Davon gibt es in der Stadt einige verteilt. Gebraucht zu kaufen ist natürlich immer gut, da noch gut erhaltene, aber nicht mehr gebrauchte Produkte ein neues Leben erhalten und nicht auf dem Müll landen müssen.
  • Der Unverpacktladen „greenroot“ gehört einem nicht mehr ganz so neuen Trend an. Lebensmittel wie Mehl, Nudeln, Müsli und Co. können hier ohne Verpackung gekauft werden. Nicht die eigene Tupperdose vergessen!
  • Bauernmärkte zum Beispiel am Wiltener Platzl, am Sillpark oder am Brunnenplatzl sind die perfekte Gelegenheit, Lebensmittel und andere Waren direkt vom Erzeuger zu erhalten.
Bild: Unsplash.com / Frederik Rosar

Grüne Freizeit

Die Planung und Gestaltung einer nachhaltigen Freizeit sollte stets im Einklang mit der Natur geschehen. Dabei sollten es vermieden werden, unnötig Energie und Ressourcen zu verbrauchen. Ein Formel-1-Rennen hat demnach rein gar nichts mit einer nachhaltigen Freizeitgestaltung zu tun. Auch ein Besuch des örtlichen Schwimmbades verbraucht enorme Massen an Energie. Doch was kann man in und um Innsbruck unternehmen, das im Sinne der Nachhaltigkeit funktioniert?

  • Nutzung der alpinen Naherholung: Generell gilt, dass die Nutzung von örtlichen Angeboten durchaus der richtige Weg ist. Wenn echter Schnee liegt, bietet es sich an, Rodeln oder Skifahren zu gehen. Wandern, Klettern, Mountainbiking und eigentlich alles an Sport, das in der Natur stattfindet, tun nicht nur der Umwelt, sondern auch dem eigenen Körper gut.
  • Regionale Angebote: Innsbruck ist eine geschichtsträchtige Stadt und bietet an vielen Ecken Möglichkeiten, neues zu lernen. Wie wäre es mit einer witzigen Schnitzeljagd durch die Stadt mit historischen Fakten?
  • Nachhaltige Mobilität: Mit dem eigenen Verbrennermotor, egal, ob Diesel oder Benzin, ist der Umwelt nicht geholfen. Gehe lieber mehr zu Fuß und halte dabei die Augen offen nach übersehenden Ecken. Alternativ sind auch Radfahren und E-Carsharing eine Möglichkeit, schnell von A nach B zu kommen. Selbstverständlich zählt auch die Nutzung des ÖPNV als nachhaltige Fortbewegungsmethode.