Innsbruck im Bitcoin-Fieber: Wie lukrativ ist der Einstieg?

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Verpasste Investitionschancen, die sich im Nachhinein als teure Fehleinschätzungen entpuppen, sorgen immer wieder nicht nur in Innsbruck oder dem restlichen Österreich für Verärgerung. Ob Amazon, Apple oder Facebook – mit früh erworbenen Anteilen an Unternehmen wie diesen wäre man im Laufe der Jahre, je nach Investitionshöhe, reich geworden. Jeder hätte also nur zu gerne an den Ideen von Zuckerberg, Gates, Bezos oder Steve Jobs partizipiert und könnte sich nun womöglich sogar zur Ruhe setzen.

Ein weiterer Kandidat hat vor wenigen Jahrzehnten gar eine völlig neue Branche begründet. Der Bitcoin gab den Startschuss und war gewissermaßen Vorreiter für viele weitere Kryptowährungen. Da Bitcoin den Großteil seines Wachstums, welches auf der Seite https://coincierge.de/bitcoin-evolution/ recht anschaulich dargestellt wird, vermeintlich hinter sich zu haben scheint und den bisherigen Höchstwert von knapp 20.000 Dollar bereits vor einigen Jahren erreicht hatte, sind viele potentielle Anleger der Ansicht, auch diese Chance verpasst zu haben. Aber ist das wirklich so?

Was ist der Bitcoin überhaupt?

Jeder der sich mit Kryptowährungen im Allgemeinen und Bitcoin im Besonderen auseinandersetzen möchte, sollte sich vorab über grundsätzliche Eckpunkte informieren, die dieses System betreffen. Der Begriff “Kryptowährung” ist heute zwar so allgegenwärtig wie nie zuvor, was im Übrigen in erster Linie Bitcoin zu verdanken ist. Allerdings wissen viele Menschen noch immer nicht so ganz genau, worum es sich dabei genau handelt und wie das Prinzip funktioniert. Zunächst einmal ist es wichtig, sich zu vergegenwärtigen, dass Kryptowährungen keiner Kontrollinstanz unterstehen, da sie sich quasi selbst regulieren.

Außerdem sind diese Art der Währungen einzig und allein virtueller Natur. Das bedeutet, dass es keine physischen Noten oder Münzen gibt, sondern Transaktionen in aller Regel über Online-Geldbörsen, die E-Wallets ausgeführt werden. Diese sind dann in der sogenannten Blockchain gespeichert und jederzeit nachvollziehbar. Wer also eine Ware oder Dienstleistung mit Hilfe von Bitcoin erwirbt, bekommt den entsprechenden Betrag von seinem virtuellen Portemonnaie abgezogen, während dieser dem Empfänger auf seinem Account gutgeschrieben wird. 

Durch die fehlende Reglementierung einer Institution wie beispielsweise einer Zentralbank und damit auch der fehlenden Möglichkeit, die Währung zu steuern oder gar zu manipulieren, ergibt sich eine beispiellose Transparenz. Bei diesem Punkt handelt es sich um einen der wesentlichen Vorteile der beliebten Kryptowährung. 

Warum lohnt es sich noch immer, in Bitcoin zu investieren?

Da der Bitcoin bereits jetzt einen globalen Siegeszug hinter sich hat, könnte man schnell zu der Annahme gelangen, dass der Höhepunkt nun vorbei sei und es sich daher nicht mehr lohne, in die Mutter aller Kryptowährungen zu investieren. Tatsächlich sitzen auch in der Realität viele Menschen diesem Trugschluss auf, was sie von einer Investition abhält. Da der Bitcoin seinen bisherigen Höchstwert von etwa 20000 US-Dollar von vor einigen Jahren bisher nicht wieder erreichen konnte, ist dieser Gedanke in der Tat auch zumindest nachvollziehbar. Bei genauerem Hinsehen macht man es sich damit allerdings ein wenig zu einfach und könnte sich deshalb einer weiteren, lukrativen Chance berauben. Es gibt nämlich durchaus Indizien dafür, dass sich der Wert des Bitcoin mittel- und langfristig noch erheblich steigern wird und womöglich sogar seinen Peak von knapp 20000 Dollar noch einmal übertrumpfen könnte. Basis dieser Annahme ist die Summe aus unterschiedlichen Faktoren. 

Zum Einen haben viele Menschen das Vertrauen in Banken im Allgemeinen durch zahlreiche Ereignisse in den letzten Jahrzehnten gänzlich verloren und betreiben ihr Girokonto lediglich in Ermangelung adäquater Alternativen noch bei einem der bekannten Geldinstitute. Nun spielt die Entwicklung des Bitcoin diesen Menschen massiv in die Karten, denn da sich die Kryptowährung mittlerweile längst etabliert und  sich als überaus sicher und noch dazu praktikabel erwiesen hat, werden künftig immer mehr Menschen vom klassischen Bankkonto abrücken und sich auf virtuelle Währungen wie eben Bitcoin konzentrieren.

Diesem Ansinnen leistet zudem die Tatsache Vorschub, dass immer mehr Geschäfte und Online-Unternehmen wie beispielsweise Casinos, dazu übergehen, Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel zu akzeptieren. Das macht die Währung nicht nur in der Theorie zu einer adäquaten Alternative, sondern führt dazu, dass all die positiven Parameter auch tatsächlich im täglichen Leben umgesetzt werden können. 

“Erschwerend” kommt der Umstand hinzu, dass es in vielen Ländern ohnehin Bestrebungen gibt, bargeldloses Zahlen zu forcieren und damit langfristig das Bargeld vollumfänglich abzuschaffen. Wenn es also perspektivisch kein Bargeld mehr geben wird, stehen den konventionellen Geldinstituten im Wettbewerb mit Kryptowährungen harte Zeiten bevor. Schließlich drängt sich dann ja förmlich die Frage auf, weshalb man, wenn es ohnehin nur noch virtuelle Konten gibt, eine Bank, bei der eine zentrale Instanz die Währung steuern und sogar manipulieren kann, einer Kryptowährung, bei der genau das eben nicht möglich ist, überhaupt noch vorziehen sollte.

Fazit

All diese Faktoren lassen uns unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass sich die Beliebtheit von sogenannten Kryptowährungen mittel- bis langfristig noch enorm steigern wird, was wiederum dazu führt, dass dementsprechend auch der Wert eben dieser Währungen steigt. Unter diesen Gesichtspunkten kann es also sehr wohl noch immer sehr lukrativ sein, in Bitcoin zu investieren. Das gilt quasi für jeden ambitionierten Anleger in Innsbruck und überall auf der Welt.