Österreich freut sich auf die EM

In wenigen Wochen geht es endlich los! Die Fußball-Europameisterschaft 2021 steht vor der Tür und mit dabei ist auch die österreichische Nationalmannschaft. Mit zahlreichen Legionären rechnet sich nicht nur Nationaltrainer Franco Foda etwas aus. Nachdem 2016 bereits nach der Vorrunde Schluss war, soll es nun mindestens bis in die KO-Phase gehen.

Ganz Österreich freut sich auf die erste paneuropäische EM. Wir werfen einen Blick auf das Programm der ÖFB-Elf und schauen, wie die Chancen stehen.

Souverän durch die Qualifikation

In der EM-Qualifikation traf die ÖFB-Elf auf Polen, Nordmazedonien, Slowenien, Israel und Lettland. Vor allem Polen um Weltfußballer Robert Lewandowski galt als größter Konkurrent um den Gruppensieg. Dabei ging es holprig los. Zum Auftakt der Qualifikation gab es gegen Polen und Israel zwei Niederlagen. Doch mit sechs Siegen aus den folgenden sieben Spielen riss die ÖFB-Elf das Ruder herum. Letztlich hat sich Österreich auf Platz zwei vor den Slowenen durchgesetzt und das Ticket für die Europameisterschaft gelöst.

Machbare Gruppe für Österreich?

Nach der gelungenen Qualifikation stand dann Ende 2019 die Auslosung der Gruppenphase auf dem Programm. Für Österreich geht es in der Gruppe C gegen die Niederlande, Ukraine und Nordmazedonien. Bei den EM Wetten von Bwin sind die Holländer mit einer Quote von 1,35 (Stand: 26. 04.) der klare Favorit auf den Gruppensieg. Dahinter scheint zwischen Österreich und Ukraine mit einer Quote von jeweils 6,00 alles ausgeglichen zu sein. Vor allem das direkte Duell gegen die von Andrij Schewtschenko trainierten Ukrainer dürfte entscheidend werden. Doch auch das Wiedersehen mit Nordmazedonien verspricht Spannung. Bereits in der Qualifikation gab es das Duell. In beiden Partien setze sich die ÖFB-Elf durch. Das soll bei der EM natürlich genau so laufen.

Wo spielt die ÖFB-Elf?

Ihre Vorrundenspiele wir die ÖFB-Elf in den Niederlanden und Rumänien bestreiten. Los geht es am 13. Juni gegen Nordmazedonien in Bukarest. Vier Tage später geht es in Amsterdam gegen die Niederlande. Für das entscheidende Gruppenspiel gegen die Ukraine am 21. Juni geht es dann wieder zurück nach Bukarest. Sollte die Jungs von Franco Foda ins Achtelfinale einziehen, könnte es entweder in London oder Budapest weitergehen. Wie schon bei der EM 2016 qualifizieren sich auch die besten Gruppendritten für das Finale. Sollte dieser Fall für Österreich eintreffen, darf man ein drittes Mal in Bukarest ran. In diesem Falle würde man auf den Sieger der Gruppe F treffen, was unter anderem ein Duell mit Deutschland oder Weltmeister Frankreich bedeuten könnte.

Mit Bundesliga-Power in die KO-Runde?

Die österreichische Nationalmannschaft ist gespickt mit herausragenden Spielern. Ein Großteil des Kaders spielt in den europäischen Topligen. Vor allem aus der deutschen Bundesliga sind viele Legionäre mit dabei. Spieler wie David Alaba, Marcel Sabitzer oder Martin Hinteregger sind ihren Vereinen wichtige Schlüsselspieler. Alle drei haben sowohl auf nationaler wie internationaler Ebene bereits bewiesen, dass sie vorangehen können. Vom Spielermaterial war die österreichische Nationalmannschaft wohl selten besser aufgestellt, als in diesem Jahr. Dementsprechend euphorisch ist auch die Stimmung zu Hause.

Wenn es Franco Foda gelingt, aus den starken Einzelspielern ein echtes Kollektiv zu formen, ist der ÖFB-Elf auch eine echte Überraschung zuzutrauen. Der Einzug in die KO-Runde wäre auf jeden Fall schon einmal ein wichtiger Schritt.