So behalten Gründer ihre Finanzen im Griff

Wer den Sprung in die Selbständigkeit wagt, muss gerade am Anfang viel Zeit auf seine Produkte und die Kundengewinnung verwenden. Dabei gilt es auch die Finanzen jederzeit im Blick zu behalten. Um eine detaillierte und vor allem auch weitsichtige Finanzplanung kommt kein Gründer herum, wenn das Geschäft langfristig erfolgreich sein soll. Aber auch vermeintlich kleine Dinge wie die Eröffnung des Geschäftskontos und die Wahl des richtigen Online Finanzunternehmens müssen wohl abgewogen werden.

Erstellung eines Finanzplanes

In einem Finanzplan werden vom Grundprinzip her alle Einnahmen und Ausgabe über einen gewissen Zeitraum eingetragen und so der voraussichtliche Cash-Flow beziehungsweise Gewinn ermittelt. Während die Einnahmen unmittelbar von den zu gewinnenden Kunden abhängen und daher eher unsicher sind, können ein Großteil der Ausgaben relativ konkret bestimmt werden. Grundsätzlich sollte jedoch bei allen Positionen eher konservativ, also mit der gebotenen Vorsicht geplant werden.

Das heißt, die geplanten Einnahmen sollten möglich realistisch geschätzt werden. Es nutzt schließlich nichts, das Unternehmen „schön“ zu rechnen, um dann regelmäßig festzustellen, dass die Einnahmen-Ziele regelmäßig nicht erreicht werden können. Empfohlen wird daher auch einen regelmäßigen Soll-/Ist-Abgleich zu machen und sich kritisch zu hinterfragen, wenn bestimmte Ziele nicht erfüllt werden können.

Bei den Ausgaben sollte sich der Gründer eine Liste machen, welche Kosten tatsächlich jeden Monat anfallen beziehungsweise anfallen können. Bei den laufenden Fixkosten sind das zum Beispiel Mieten, Strom, Telefon- und Internetkosten, Versicherungsprämien und alle anderen monatlich anfallenden Ausgaben. Dabei sind gewisse Preissteigerungen in der Zukunft mit einzukalkulieren. Ein Vergleich der Anbieter kann helfen erheblich Kosten zu sparen. Bei de.collected.reviews können sich Gründer Erfahrungs- und Testberichte durchlesen.

Auch die variablen Kosten, die abhängig von den Verkaufs- beziehungsweise Kundenzahlen sind, können in aller Regel ganz gut eingeschätzt werden. Wichtig ist, dass auch immer ein Posten für unvorhergesehenes mit einkalkuliert wird, beispielsweise für den Fall, dass ein Arbeitsgerät kaputtgeht und ersetzt werden muss. Dafür sollten entsprechende Rücklagen eingeplant und angelegt werden.

Den Vermögensaufbau nicht vergessen

Gerade junge Selbständige machen sich oft noch wenig Gedanken über einen Vermögensaufbau oder die Absicherung im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls. Zugegeben, gerade am Anfang der Selbständigkeit, wenn erst noch ein Kundenstamm aufgebaut werden muss, ist die Bildung von Reserven und der Aufbau von Vermögen nicht ganz so einfach, da noch nicht genügend Einnahmen zu Buche stehen.

Dennoch gibt es Anlageformen, bei denen bereits kleine monatliche Beträge eingezahlt werden können. Ideal wäre zum Beispiel regelmäßig Geld in einen ETF einzuzahlen. ETF-Anteile sind darüber hinaus sehr kostengünstig zu erwerben und bieten. Dadurch, dass sie über den zugrundeliegenden Index in einen gesamten Markt beziehungsweise Marktsegment investieren, besteht von vornherein eine sehr gute Risikostreuung. Empfohlen wird weiterhin der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die einspringt, wenn der die selbstständige Tätigkeit wegen einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr ausgeübt werden kann. Hier gibt es besondere Angebote für Gründer, die o erst einmal mit kleinen monatlichen Prämien und einer Basisabsicherung starten können.