Trockenübungen für den Pulverschnee – fit für die Piste


Skifahren macht Mordslaune. Aber ebenso mörderisch ist auch der Muskelkater nach einem Tag auf der Piste. Blickt man allerdings auf die Hochsaison der Skigebiete, ist der Muskelkater noch das kleinste Übel, denn auch die Krankenhäuser sind in dieser Zeit überlaufen. Erhöhtes Verletzungsrisiko tragen auch hier unerfahrene und untrainierte Skifahre. Die häufigsten Diagnosen: Bänderriss, Knieverdrehung, Knochenbruch. Fitness gibt Sicherheit und sorgt für längeren Spaß auf der Piste. Im Folgenden erklären wir, wie Sie sich fit für die Piste machen.

Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer – mit diesen drei Punkten sind Sie für die nächste Abfahrt gewappnet und machen auf der Piste eine gute Figur. Im Gegensatz zu anderen Sportarten sind beim Skifahren eine kräftige Bein- und Rumpfmuskulatur das Nonplusultra. Das sind auch die Stellen, an denen sich der Muskelkater nach dem ersten Ski-Tag hartnäckig ausbreiten wird.

Trysil Ski Resort
Bildrechte: Flickr Trysil Ski ResortTrysil CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Eine Art und Weise, die Kraftausdauer für Beine und Rumpf zu verbessern, ist das Training mit Geräten. Dabei sollten speziell auf das Skifahren ausgelegte Übungen durchgeführt werden. Das ideale Trainingsprogramm umfasst einen Ausdauer- und Koordinationsteil sowie Kraftübungen für Beine und Rumpf. Kraftsportübungen sind essentiell, um der hohen körperlichen Belastung beim Skifahren standzuhalten. Um Ausdauer und Beweglichkeit zu verbessern, sind Sie aber nicht zwangsläufig an Geräte gebunden. Viele Übungen können Sie zu Hause durchführen. Wiederholen Sie diese regelmäßig, sind Sie bald fit für die Piste.


Im Idealfall halten sich Wintersportler das gesamte Jahr über fit. Mit dem Fitnessprogramm sollte aber mindestens drei Monate vor dem Skifahren begonnen werden. Das Minimum sind zwei Trainingsheinheiten pro Woche. Kraftübungen an Geräten und Beweglichkeitstraining sollten sich dabei die Waage halten. Um die Ausdauer zu erhöhen, bieten sich die Klassiker Laufen, Radfahren und Schwimmen an. Wer völlig ungeübt ist, sollte langsam beginnen und sich langsam steigern. Für die Schulung des Gleichgewichtsinns reicht es schon aus, gelegentlich alltägliche Dinge auf einem Bein auszuführen. Wenn es dann auf die Piste geht, hören Sie auf Ihren Körper. Bei den ersten Anzeichen von Erschöpfung sollten Sie eine Pause einlegen. So verhindern Sie nicht nur unangenehmen Muskelkater, sondern auch Verletzungen. Je fitter Sie sind, desto kürzer die nötigen Pausen, bevor Sie sich wieder auf die Piste stürzen können.

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