Das sind die angesagtesten Trendsportarten 2020

Die Sonne strahlt. Die Temperaturen steigen. Ob groß oder klein, im Sommer möchte jeder nach der Schule, Uni oder Arbeit, das schöne Wetter genießen. Wer nach dem Erledigen seiner Alltagspflichten noch Lust und Energie hat, aktiv zu sein, hat nun die Qual der Wahl.

Auf den regelmäßigen Sportkurs oder Gym-Besuch verspüren die meisten Menschen im Sommer nur wenig Lust. Eine Vielzahl an möglichen Outdoor-Aktivitäten verspricht dagegen die nötige Abwechslung. Für alle Fun-Sport-Abenteurer, die nach neuen Inspirationen suchen, haben wir vier der angesagtesten Trendsportarten 2020 zusammengefasst.

Stand-Up-Paddling
Stand-Up-Paddling ist ein echter Balanceakt und erfordert eine gute Körperbeherrschung.

» Stand-Up-Paddling

Beginnen wir mit einer Sportart, die viele bereits kennen mögen, die 2020 aber noch einmal einen absoluten Aufschwung erlebt hat. Während der heißen Sommertage sind sie überall auf den Flüssen und Seen zu entdecken – die fleißigen Paddler mit ihren SUP-Boards. Die großen Boards, die zunächst an ein Surfbrett erinnern, sind ein Muss für alle, die gerne dem Wasser nahe sind. Was von außen ziemlich entspannt aussehen kann, ist in Wirklichkeit ein Balanceakt und verlangt kontrollierte Muskelkraft. Ausgestattet mit einem Paddel, gilt es das Gleichgewicht auf dem Board zu halten und über das Wasser zu gleiten.

Beginner sollten sicherstellen, dass sie in ruhigen Gewässern und an besonders windstillen Tagen paddeln. Die Wellen, die ein vorbeifahrendes Boot oder Schiff auslösen kann, sind nicht zu unterschätzen. Starker Gegenwind macht es zudem fast unmöglich, das Board zu kontrollieren und von der Stelle zu kommen.

Ganz Österreich bietet über seine Bundesländer hinweg verteilt eine Vielzahl an idealen Spots zum Stand-Up-Paddling. Wer also keine bösen Überraschungen erleben und wissen möchte, welche Gewässer befahrbar sind, plant seine Route gewissenhaft im Voraus. Und verliert man doch mal die Balance, ist eine kühle Erfrischung garantiert.

» Mindful Running

Beim Mindful Running, wie der Name schon impliziert, geht es um achtsames Laufen. Statt sich beim Joggen auf Schnelligkeit und Distanz zu konzentrieren, übt man sich in Achtsamkeit gegenüber seiner Umgebung. Das Ziel ist es, seine Umwelt bewusster wahrzunehmen und förmlich alles aufzusaugen, was um einen herum passiert. Dabei sollte man sich auf all seine Sinne einlassen. Welche Gerüche nehme ich bei einem Lauf durch den Wald wahr? Wie unterschiedlich fühlt es sich an, wenn ich von Asphalt auf einen Feldweg wechsle?

Besonders bestärkend kann so ein achtsamer Lauf in der freien Natur wirken, aber auch dichter besiedelte Laufrouten oder ein Run durch die Stadt geben einem viele, neue Eindrücke. Besonders in der Stadt ist es interessant, mal den Tunnelblick für die gewohnten Laufwege zu pausieren. Auf diese Weise nimmt man beispielsweise Details an Gebäudefassaden oder kleine Geschäfte wahr, die man zuvor noch nie bewusst gesehen hat.

Besonders spannend ist es die äußerlichen Veränderungen über die Jahreszeiten hinweg zu bemerken. Dabei ist lediglich darauf zu achten, sich je nach Saison und Wetter passend und funktionell zu kleiden. Neben ein paar guten Laufschuhen und bequemer Sportkleidung, braucht es dann nur noch die Bereitschaft, bewusst im Hier und Jetzt zu leben. Probiert man es erst mal aus, ist man erstaunt, was einem die eigene Umwelt alles Erstaunliche zu bieten hat.

» Padel

Padel ist tatsächlich schon seit einigen Jahren in vielen Ländern dieser Welt beliebt. Seit Kurzem zählt es auch in Österreich zu einer der neuen Funsport-Arten schlechthin. Dieser Sporttrend ist so frisch, dass es für alle Fans des Padel-Tennis erst Anfang dieses Jahres zur Gründung des Verbandes „Austrian Padel Union“ kam.

Bei dieser Sportart handelt es sich um eine Mischung aus Tennis und Squash. Nur die Schläger sind um ein gutes Stück verkürzt und deshalb zu Beginn eventuell auch etwas gewöhnungsbedürftig. Auch die klassischen Saiten fehlen und sind durch eine solide Schlagfläche ersetzt.

Das Spiel benötigt vier Teilnehmer, die in Zweier-Teams gegeneinander antreten. Das Spielfeld, inklusive Netz in der Mitte, gleicht einem Tennisplatz. Die darum errichteten Wände werden wie beim Squash ins Spiel miteinbezogen. Eine schnelle Reaktionsfähigkeit ist hier das A und O. Eine spezifischere Anleitung mit allen wissenswerten Regeln gibt es hier zu finden.

» Spikeball

Absoluten Outdoor-Spaß im Sommer bietet eine Partie Spikeball. Auch hier benötigt man vier Spieler à zwei Teams und ein Spikeball-Set. Dieses besteht aus einem sogenannten Roundnet und einem Spielball. Das Roundnet erinnert an ein Trampolin in Mini-Version, um welches sich die Spieler herum versammeln. Der Spielball muss abwechselnd von den Teams auf jenes Trampolin geschmettert werden. Wie beim Volleyball hat jede Mannschaft abwechselnd drei Ballkontakte, um diesen auf das Roundnet zu bekommen.

Schafft das gegnerische Team es wiederum nicht den abspringenden Ball innerhalb der drei Kontakte zurück aufs Netz zu befördern oder landet der Ball auf dem Boden, gibt es einen Punkt. Ob Park, Wiese oder Strand, eine große Fläche reicht schon, um sich auszutoben und so richtig mit Spikeball ins Schwitzen zu kommen.