IMMER DER NASE NACH im AUDIVERSUM

Neue Sonderausstellung „Geruchswelten“ im AUDIOVERSUM

Bild-Quelle: AUDIOVERSUM/Masterfile/RF

Innsbruck, 16.02.2018 – Wie funktioniert die menschliche Nase und wie riecht ein Tier? Wie entstehen Gerüche und wie sind sie chemisch zusammengesetzt? Warum können wir „jemanden gut riechen“ und welche Rolle spielen Gerüche bei der Partnerwahl?

Antworten auf diese und weitere Fragen rund um das Riechen und Düfte aus aller Welt gibt es ab dem 16. Februar 2018 in der neuen Sonderausstellung „Geruchswelten“ im AUDIOVERSUM, der Erlebniswelt zum Hören und Staunen in Innsbruck.

Sie führt auf eine interaktive Reise durch faszinierende Geruchsräume, in denen Besucher mitschnuppern, den eigenen Geruchssinn testen und die Geschichten hinter mehr als 100 Gerüchen erkunden können.

Auf Schnupperkurs durch die Welt der Gerüche

Obwohl der Geruchssinn der älteste unter den Sinnen ist, ist er in seiner Komplexität eher unbekannt. Dr. Christina Beste, Head of AUDIOVERSUM: „Menschen haben eine viel feinere Nase als bisher angenommen. Wir können eine Billion verschiedene Gerüche wahrnehmen und damit mehr Sinneseindrücke als Augen und Ohren zusammen. Dabei ist das noch vorsichtig geschätzt, denn wie viele Geruchsmoleküle es insgesamt gibt, ist bisher unbekannt. Das Gehör erkennt Schätzungen zufolge etwa 400.000 unterschiedliche Töne. Die Augen können 2,3 bis 7,5 Millionen Farben unterscheiden. Das Riechzentrum mag klein sein, aber dafür ist es sehr leistungsfähig.“
 

Menschen haben eine viel feinere Nase als bisher angenommen. Wir können eine Billion verschiedene Gerüche wahrnehmen und damit mehr Sinneseindrücke als Augen und Ohren zusammen.

 
In der Sonderausstellung können die Besucher mithilfe kristallisierter Duftessenzen in kleinen Kolben verschiedenste angenehme und unangenehme Düfte probeschnuppern – vom Duft einer süßen Ananas über den Geruch des Bibers bis zum Angstschweiß eines Studenten vor seiner Abschlussprüfung. Auch der Geruch des Stinktieres ist dabei, allerdings in abgeschwächter Form, da er sonst unerträglich wäre.





Zusätzlich lernen die Besucher die Geschichte hinter den Gerüchen von Parmesan und Erbrochenem kennen, von denen man denken könnte, dass sie nichts gemeinsam haben. Im Gegenteil: Beide enthalten Buttersäure, die je nach Konzentration übel stinken kann oder einen angenehmen, appetitanregenden Geruch hat. Alle Düfte der Ausstellung wurden von Wissenschaftlern künstlich rekonstruiert.

Abstrakte Düfte lassen Raum für persönliche Assoziationen

Die Ausstellung bietet aber auch abstrakte Gerüche: In dem interaktiven Spiel „Eine Frage des Geschmacks“ können die Besucher herausfinden, welche Assoziationen bestimmte Düfte bei ihnen persönlich erzeugen. Anschließend erfahren sie, was die anderen Besucher mit den Düften assoziierten – und das ist gar nicht so einfach in Worte zu fassen.

 

…obwohl wir rund um die Uhr von Gerüchen umgeben sind, ist es oft nahezu unmöglich, sie zu beschreiben





 
Denn obwohl wir rund um die Uhr von Gerüchen umgeben sind, ist es oft nahezu unmöglich, sie zu beschreiben. Ob angenehm oder störend, Düfte wecken bei uns Menschen in erster Linie Emotionen anstelle von Worten. Der Grund: Zwischen dem Geruchssinn und dem Sprachzentrum gibt es so gut wie keine Nervenverbindungen.

Kurzinformationen:

  • Was: Interaktive Sonderausstellung „Geruchswelten“ im AUDIOVERSUM
  • Wann: Vom 16.02.2018 bis 10.02.2019
    • Dienstag bis Freitag: 9.00-17.00 Uhr
    • Samstag, Sonntag, Feiertag: 10.00-17.00 Uhr
    • Montag: Ruhetag
    • Themenführungen „Geruchswelten“: Samstag, Sonntag, Feiertag um 15.30 Uhr
  • Wo: Wilhelm-Greil-Straße 23, A-6020 Innsbruck
  • Eintritt: 9,00 Euro, Kinder unter sechs Jahren: Eintritt frei

Weitere Informationen unter www.audioversum.at


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