Keine Lust aufs Schwitzen? Diese SOS-Tipps helfen
Wenn der Körper schwitzt, aktiviert er praktisch seine eingebaute Klimaanlage. Schweiß soll also abkühlend wirken, kann in bestimmten Situationen jedoch auch unangenehm werden. Insbesondere Schweißflecke auf der Kleidung sowie ein strenger Geruch führen dazu, dass die eigene Transpiration zum Ärgernis wird. Zum Glück gibt es mehrere SOS-Tipps gegen plötzliche Schweißattacken und ihre Folgen.

Nicht mehr ins Schwitzen kommen – geht das?
Schwitzen ist eine natürliche und gesunde Reaktion des Körpers, um eine Überhitzung zu vermeiden. Dabei tritt Schweiß in unterschiedlichen Situationen aus:
- in stressigen oder beängstigenden Augenblicken
- bei warmem Wetter
- nach dem Sport oder einer anderen körperlichen Anstrengung
Auch wenn sich mehrere Menschen auf engem Raum aufhalten – etwa in den öffentlichen Verkehrsmitteln – kommt man schnell ins Schwitzen.
Wer dem Schweiß zu Hause oder unterwegs den Kampf ansagen möchte, wählt zwischen verschiedenen Hilfsmitteln.
So empfiehlt sich etwa ein Ventilator, um die Luft in der Wohnung angenehm abzukühlen. Outdoor kommt ein Handventilator infrage, der den entstehenden Schweiß auf der Haut schnell trocknet.
Um gar nicht erst zu schwitzen, empfiehlt sich zudem die Verwendung von sogenanntem Antitranspirant. Die Kosmetika hemmen die Aktivität der Schweißdrüsen, indem sie diese dank der enthaltenen Aluminiumsalze kurzzeitig verengen. Dadurch sinkt die Schweißproduktion auf ein Minimum.
Welche Hausmittel helfen gegen das Schwitzen?
Neben den klassischen Hilfsmitteln gegen Schweiß und seine Folgen können auch Hausmittel die Transpiration und die damit einhergehende Geruchsbildung eindämmen.
Natron gegen den Schweißgeruch
Natron findet nicht nur beim Backen Verwendung. Auch als effektives Putzmittel macht sich das weiße Pulver einen Namen. Schließlich wirkt es antibakteriell. Dementsprechend empfiehlt es sich ebenfalls, um Schweißgerüche zu neutralisieren.
Wer kein Antitranspirant zur Hand hat, kann deshalb einen Teelöffel Natron mit der gleichen Menge Wasser verrühren. Sobald daraus eine dickflüssige Paste entsteht, lässt diese sich unter den Achseln verteilen.
Nach einer Einwirkzeit von rund 15 Minuten kann das Gemisch wieder mit lauwarmem Wasser entfernt werden. Die geruchsneutralisierende Wirkung hält meist für ein paar Stunden an.
Tipp: Für einen zusätzlichen frischen Duft kann man einen Spritzer ätherisches Öl zu dem Natron-Wasser-Mix geben.
Salbeitee gegen die Schweißausbrüche
Viele Kulturen setzen bei Hitze nicht auf eisgekühlte Getränke, sondern auf eine warme Tasse Tee. Nicht ohne Grund – schließlich regt das Heißgetränk die Schweißproduktion an. Der Schweiß wiederum verdunstet auf der Haut und kühlt den Körper herunter. Dabei wird der Kreislauf weniger belastet als beim Genuss kalter Erfrischungen.
Wer lieber aufs Schwitzen, nicht jedoch auf einen Tee verzichten möchte, sollte zu Salbeitee greifen. Denn Salbei besitzt eine schweißhemmende Wirkung und kann daher die Transpiration auf natürliche Weise reduzieren.
Tipp: Als SOS-Tipp gegen Schweiß kommen auch Salbeiumschläge infrage. Deren Zubereitung funktioniert nach einem einfachen Prinzip. Dafür sollte zunächst ein Teelöffel Salbeiblätter – frisch oder getrocknet – in zwei Tassen Wasser gekocht werden. Nach einer Ziehzeit von 15 Minuten kann das Gemisch abkühlen. Später tränkt man ein weiches Tuch mit der Salbeimischung und legt dieses für ein paar Minuten auf die Körperstellen, die am meisten schwitzen.
Warum riecht Schweiß so unangenehm?
Unternehmungen bei Hitze sind schweißtreibend. Meist dauert es dabei nicht lange, bis sich etwa unter den Achseln ein unangenehmer Geruch bemerkbar macht. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch nicht um den Schweiß an sich. Denn dieser ist geruchlos.
Verantwortlich für den typischen Schweißgeruch sind vielmehr die Bakterien auf der Haut, die die Körperflüssigkeit zersetzen. Dabei entsteht unter anderem Buttersäure, die mit einem stechenden, oft sauren Odeur einhergeht.
