Klavier spielen lernen in Österreich – Diese Möglichkeiten existieren

Das Klavierspiel hat in Österreich eine lange Tradition. Einige der bekanntesten Pianisten überhaupt, zum Beispiel Walter Klein, Franz Schubert und Arthur Schnabel, stammen aus der Alpenrepublik. Wer dort lebt und lernen möchte, wie dieses schöne Instrument zu spielen ist, hat verschiedene Möglichkeiten. Im Folgenden betrachten wir einige dieser Wege und geben Tipps zum effektiven Klavierlernen.

Klavier lernen Österreich
Ob mit Klavierlehrer oder per Online-Kurs - Es gibt verschiedene Möglichkeiten Klavier spielen zu lernen.

Ist das Klavier die richtige Wahl?

Die Entscheidung für ein Instrument sollte wohlüberlegt getroffen werden. Schließlich stellen die meisten Instrumente – so auch das Klavier – eine gewisse finanzielle Investition dar. Das beliebte Tasteninstrument zeichnet sich nicht nur durch sein imposantes Erscheinungsbild, sondern auch durch die Vielfalt an Melodien, die damit erzeugt werden können, aus. Ein Klavier hält seinem Spieler nahezu alle Türen offen, sodass sich dieser musikalisch in die verschiedensten Richtungen bewegen kann. Der einzige Nachteil: Im Vergleich zu kleineren Instrumenten, wie beispielsweise Klarinetten, Gitarren oder Trompeten, lässt sich das Klavier schwerer transportieren.

Übrigens: Anfänger müssen sich nicht gleich einen edlen Flügel kaufen. Auch günstigere E-Pianos eignen sich für den Einstieg, sowie für das fortgeschrittene Spiel gut.

Klavierlernen mit Lehrer - eine sinnvolle Option

Der Großteil der Menschen, die das Klavierspielen lernen möchten, entscheiden sich dazu, Stunden bei einem Lehrer zu buchen. Unterricht kann entweder über Musikschulen, bei selbstständigen Klavierlehrern oder auch privat bei ambitionierten Hobbymusikern genommen werden. In größeren Städten, wie zum Beispiel in Innsbruck, bieten sich zahlreiche Anlaufstellen. Das Lernen mit Lehrer hat den Vorteil, dass man einen Profi an der Seite hat, der einen begleitet und sämtliche Fragen beantworten kann. Für kommunikative Menschen, die im Dialog lernen und den Austausch brauchen, um voranzukommen, ist ein erfahrener, geduldiger Klavierlehrer Gold wert. Die Erfahrungen zeigen, dass Anfänger, die regelmäßig an Klavierstunden teilnehmen, die schnellsten Fortschritte machen.

Online Klavierkurse und ihre Vorteile

Daneben hat sich in den vergangenen Jahren auch die Option online Piano zu üben, zum Beispiel bei Skoove oder Flowkey, als Alternative etabliert. Der Schüler kann sich die Lernzeiten frei einteilen und bekommt in den meisten Fällen Zugriff auf eine große Notendatenbank. Gelernt wird normalerweise über Videos und mit einer interaktiven App, die Fehler direkt im Spiel korrigiert, was ebenfalls zu einem zufriedenstellenden Lerneffekt führt. Die Kurse können, je nach Anbieter, monatlich gebucht oder mit einer längeren Vertragslaufzeit – dann für gewöhnlich günstiger – in Anspruch genommen werden.





Übrigens: Solche Onlinekurse bieten sich vor allem für Menschen an, die in abgelegenen Regionen, beispielsweise in Tirol, leben, wo das Angebot an Klavierunterricht eher dünn gesät ist.

3 Tipps: Mit Freude Klavier lernen

Wer diese drei Tipps beherzigt, wird zügig Fortschritte machen und lange Freude am Erlernen des Instrumentes haben:





1. Hände getrennt üben

Anfängern ist zu empfehlen, die Noten der rechten und der linken Hand vorerst getrennt voneinander einzustudieren, bevor beides kombiniert wird.

2. Langsam steigern

Das Klavier ist ein komplexes Instrument. Entsprechend sollte man sich Zeit lassen und sich erlauben, im eigenen Tempo zu lernen, anstatt sich stetig zur Eile anzutreiben und Fortschritte zu erzwingen. Erst wenn ein Lernschritt sicher abgerufen werden kann, sollte der nächste ins Auge gefasst werden.

3. Kleine Einheiten

Damit der Spaß nicht verloren geht, bieten sich viele kleine Übungseinheiten an. Im Idealfall spielt man täglich etwa 15 bis 20 Minuten.

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