Red Bull und das Sportmarketing – vom Funsport zum Fußball

Red Bull gehört zweifelsfrei zu den populärsten und erfolgreichsten Marken Österreichs. Didi Mateschitz hat mit dem Getränkekonzern ein weltweit agierendes Unternehmen aufgebaut, dass mittlerweile weit mehr macht, als nur koffeinhaltige Brause zu produzieren.

Ob Fun- und Extremsport, Leistungssport oder Profifußball – hier werfen wir einen Blick auf das Zusammenspiel von Marketing und Sportsponsoring beim österreichischen Red Bull-Konzern.

Red Bull gehört zweifelsfrei zu den populärsten und erfolgreichsten Marken Österreichs | Bild: Pixabay

Red Bull als Marketingikone

Der überbordende Erfolg von Red Bull ist nicht nur in der aufputschenden Wirkung des Getränks zu suchen, sondern eben auch in dem starken Marketing des Konzerns. So ist beispielsweise der Slogan „Red Bull verleiht Flügel“ bereits in den allgemeinen deutschen Sprachgebrauch eingegangen und auch die spärlich animierten, leicht anstößigen Werbespots gehören mittlerweile zur Corporate Identity des Unternehmens. Doch nicht nur mit dieser „klassischen“ Form der Werbung hat sich Red Bull einen Weg in das kollektive Bewusstsein der Menschen gebahnt, vor allem die Aktivitäten rund um Funsport und später auch im professionellen Sportbereich, verliehen der Marke ihre heutige Allgegenwärtigkeit.

 

Der überbordende Erfolg von Red Bull ist nicht nur in der aufputschenden Wirkung des Getränks zu suchen, sondern eben auch in dem starken Marketing des Konzerns

Red Bull im Fun- und Extremsport

Red Bull hat es sich zur Aufgabe gemacht, in den verschiedensten Bereichen des Fun- und Extremsports eine wesentliche Präsenz zu zeigen. So tritt die Marke seit Jahren als Ausrichter diverser Freestyle-Motocross-Veranstaltungen oder des legendären Red Bull Air Race an. Auch in anderen Funsportarten wie Skateboarding, BMX oder eben Moto-Crossing unterstützen sie Österreicher Athleten auf der ganzen Welt. Dabei setzt das Unternehmen auch auf die frühere Förderung junger Talente in ihren eigenen Jugendakademien bzw. Ausbildungszentren.

Seit Mitte der 2000er-Jahre engagiert sich der Getränkekonzern Red Bull auch in der Formel 1 | Bild: Pixabay

Red Bull Racing-Akademie im Motorsport

Diese Herangehensweise hat Red Bull auch im Motorsport etabliert. In eigenen Racing-Akademien setzt Red Bull beispielsweise auf die Förderung junger Talente im Motorsport. Seit Mitte der 2000er-Jahre engagiert sich der Getränkekonzern auch in der Formel 1. Vor allem mit den beiden Teams Red Bull Racing und der Scuderia Toro Rosso gelingt es den Österreichern immer wieder, Erfolge einzufahren und junge Renntalente zu entdecken. So starteten auch weltbekannte Sportler wie Sebastian Vettel ihre Karriere bei Red Bull, ebenso der derzeit aufstrebende Max Verstappen.

Die Machtübernahme im Fußball

Auch wenn Red Bull in zahlreiche verschiedene Unternehmungen im Sport investiert, steht bei dem Konzern seit ein paar Jahren offenbar der Profifußball an oberster Stelle. Auf der ganzen Welt unterhält Red Bull  sogenannte „Fußball-Filialen“ die in ihren jeweiligen Ligen zu den besten Teams gehören. Ob USA, Brasilien oder Ghana – Red Bull ist überall vertreten. Die beiden erfolgreichsten Fußballprojekte Red Bulls sind aber auf jeden Fall die Vereine in Salzburg und Leipzig. Mittlerweile spielen beide Teams in der UEFA Champions League und haben hier bereits mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Vor allem seitdem der junge Trainer Julian Nagelsmann bei RB Leipzig das Zepter übernommen hat, mausern sich die Roten Bullen zur Spitzenmannschaft. Dies lässt sich auch an den Betfair Fußball Wettquoten erkennen, bei denen Leipzig derzeit mit 10,00 (Stand 4.10.) auf den Meisertitel gelistet wird.

Auf der ganzen Welt unterhält Red Bull sogenannte „Fußball-Filialen“, die in ihren jeweiligen Ligen zu den besten Teams gehören | Bild: Pixabay

Vereinsübergreifende Philosophie im Red-Bull-Imperium

Eine entscheidende Rolle beim Engagement von Red Bull spielt insbesondere die Jugendförderung. So setzen nicht nur die Nachwuchszentren der Fun- und Motorsportarten auf junge Talente, sondern auch die Fußballmannschaften von Red Bull. Sowohl Salzburg als auch Leipzig führen Jahr für Jahr junge, entwicklungsfähige Spieler an das Profigeschäft heran. Ein Geschäftsmodell, welches sich tatsächlich auszuzahlen scheint.

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