Rückblick auf den Ski Alpin Weltcup 2021/2022

Am 23. Oktober 2021 hat der Ski Alpin Weltcup begonnen. Wie schon in den Jahren zuvor, wurde der Weltcupauftakt in Sölden (Österreich) ausgetragen. Zwischen dem 4. und 20. Februar 2022 gab es aufgrund der Olympischen Winterspiele in Peking eine Unterbrechung des Ski Weltcups. Das Finale fand zwischen dem 16. und dem 20. März 2022 in Courchevel sowie in Méribel (Frankreich) statt. Der Ski Alpin Weltcup setzte sich aus 37 Rennen zusammen, die an 18 Orten stattgefunden haben.

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Shiffrin und Odermatt: An diesen beiden Athleten gab es keinen Weg vorbei

Es war eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen. Wer über altbekannte oder neue online Wettanbieter sein Glück versucht hat, der wird besonders intensiv mitgefiebert haben. So etwa mit Mikaela Shiffrin. Die US Amerikanerin konnte im Rahmen der Olympischen Winterspiele kein Edelmetall gewinnen, hat aber dann während des Finales in Frankreich richtig Gas gegeben und konnte dann die vierte große Kristallkugel gewinnen. Shiffrin lag mit 1493 Zählern vor der Slowakin Petra Vlhova, die auf 1309 Punkte kam. Auf Platz 3 landete die Italienerin Federica Brignone mit 1055 Punkten. Michelle Gisin war die beste Schweizerin auf Platz 5, Ramona Siebenhofer war die beste Österreicherin auf Platz 12 und Lena Dürr die beste Deutsche auf Platz 17.

Marco Odermatt konnte die ganze Saison überzeugen und durfte sich am Ende daher zu Recht über den Gesamtweltcupsieg freuen. Der Schweizer lag am Ende mit 1639 Punkten auf Platz 1 – dahinter lag der Norweger Aleksander Aamodt Kilde mit 1172 Punkten. Der dritte Platz ging ebenfalls an einen Norweger: Henrik Kristoffersen (954 Punkte). Der beste Österreich landete auf dem vierten Platz – Matthias Mayer -, der beste Schweizer auf Platz 6 – Beat Feuz – und auf Platz 21 war der beste Deutsche zu finden: Linus Straßer.

Die Bewerbe im Detail

Die Abfahrt konnte Aleksander Aamodt Kilde für sich entscheiden. Mit 620 Zählern konnte er den Schweizer Beat Feuz auf den zweiten Platz verdrängen; mit 522 Punkten lag der Italiener Dominik Paris auf Platz 3. Bei den Damen konnte die Italienerin Sofia Goggia die meisten Punkte erzielen: 504. Dahinter, auf Platz 2, landete die Schweizerin Corinna Suter (407 Punkte) und auf Platz 3 landete die Tschechin Ester Ledecka (339 Punkte).

Auch den Super G konnte Aleksander Aamodt Kilde gewinnen: 503 Punkte. Auf Platz 2 landete der Schweizer Marco Odermatt (402 Punkte). Der dritte Platz ging an den Österreicher Vincent Kriechmayr (375 Punkte). Bei den Damen gab es einen italienischen Sieg bzw. auch eine italienische Zweitplatzierte: Federica Brignone landete auf Platz 1 (506 Punkte), Elena Curtoni (392 Punkte) auf Platz 2. Die US Amerikanerin Mikaela Shiffrin landete auf dem dritten Platz (380 Punkte).

Den Riesenslalom gewann der Schweizer Marco Odermatt mit 720 Punkten. Dahinter lagen der Norweger Henrik Kristoffersen (453 Punkte) und Manuel Feller aus Österreich (326 Punkte). Bei den Damen gewann die Französin Tessa Worley (567 Punkte) vor Sara Hector aus Schweden (540 Punkte) und Mikaela Shiffrin (507 Punkte).

Henrik Kristoffersen gewann den Slalom (451 Punkte). Manuel Feller landete auf Platz 2 (361 Punkte), der Norweger Atle Lie McGrath auf Platz 3 (348 Punkte). Bei den Damen gewann Petra Vlhova aus der Slowakei (770 Punkte) vor Mikaela Shiffrin (501 Punkte) und der Deutschen Lena Dürr (437 Punkte).

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Österreich vor der Schweiz und Italien

Im Nationencup gewannen die Österreich: 10667 Punkte. Dahinter lag die Schweiz mit 10410 Punkten und auf Platz 3 landete Italien mit 6511 Zählern. Bei den Herren konnte die Schweiz mit 5705 vor den Österreichern mit 5682 Punkten gewinnen, während Norwegen am dritten Platz landete (4228 Punkte). Bei den Damen siegten hingegen die Österreicher mit 4985 Punkten vor der Schweiz (4705 Punkte) und Italien (3911 Punkte).