Mittwoch, Mai 29, 2024
Haus & WohnenInnsbruck

Welches sind die besten Viertel Innsbrucks?

Innsbruck ist mit seiner atemberaubenden Lage in den Alpen eines der beliebtesten Reiseziele in Österreich. Die Mietpreise in dieser idyllischen Stadt sind im Durchschnitt allerdings um etwa 30% bis 50% höher als in anderen österreichischen Städten wie Graz oder Linz. Und mit einem Durchschnittspreis von über 17 Euro pro Quadratmeter hat Innsbruck 2022 sogar Wien als teuerste Stadt Österreichs abgehängt. 

Zum großen Teil liegt der hohe Mietspiegel an der großen Beliebtheit bei Touristen und Studenten; die Stadt verfügt nicht nur über eine ausgezeichnete Uni, sondern auch eine Technische Hochschule mit über 28.000 Studierenden. Darüber hinaus ist Innsbruck ein perfekter Ausgangspunkt, um die umliegende Alpenlandschaft, wie etwa das Karwendelgebirge oder den legendären, 2718 m hohen Serles zu erkunden.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass es ein hohes Preisgefälle zwischen den insgesamt 20 Stadtteilen gibt. Mietpreise in Innsbruck hängen von vielen Faktoren ab, angefangen bei der Lage, Größe und des Zustands der Wohnung, bis hin zu der Ausstattung und Verfügbarkeit von Parkplätzen. Es ist daher wichtig, alle Angebote in Ruhe zu prüfen. Auf Webseiten wie Rentola könnt Ihr bequem Ausstattung, Lage und Preise der angebotenen Apartments vergleichen, um so in Ruhe eure Traumwohnung in den beliebtesten Vierteln der Stadt zu finden.

Der historische Kern von Innsbruck hat einen einzigartigen Charme | Bild: Unsplash.com

Altstadt

Der historische Kern von Innsbruck hat einen einzigartigen Charme. Hier finden sich neben den historischen Gebäuden wie dem Wahrzeichen der Stadt, dem Goldenen Dachl, auch viele Restaurants, Cafés, Boutiquen.

Wer es sich mit Spitzenpreisen von bis zu 18,50 Euro leisten kann, in der Altstadt zu wohnen, hat den Luxus, tagsüber zu den meisten beliebten Ausflugszielen der Stadt laufen zu können oder die atemberaubende Aussicht auf die nördliche Bergkette zu genießen, die diesen Stadtteil umgibt.

Saggen

Der im Süden der Stadt gelegene Stadtteil ist eine der begehrtesten Wohngegenden in Innsbruck und bietet einen hohen Lebensstandard mit vielen Grünflächen, Parks und Freizeitmöglichkeiten entlang des Flusses Sill. Saggen grenzt im Norden ans Zentrum Innsbruck, bietet eine hervorragende Anbindung an alle öffentlichen Verkehrsmittel und ist zudem eine ruhige und sichere Gegend. Die Mietpreise können hier je nach Lage und Alter der Wohnung zwischen 8,50 und 14,00 Euro pro Quadratmeter schwanken.

Wilten

Das zentral gelegene Viertel bietet eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und ist zudem Heimat der berühmten Wiltener Basilika. Der Stadtteil hat sich zu einem echten Studenten-Hotspot entwickelt, da die Universität und andere wichtige Hochschul-Einrichtungen von hier bequem zu erreichen sind. Es gibt zudem viele Grünflächen und trendy Restaurants, Bars und Geschäfte, die fußläufig oder mit dem Rad bequem zu erreichen sind. Allerdings treibt die hohe Nachfrage unter Studierenden und jungen Berufstätigen auch den Mietspiegel nach oben, der 2022 bei rund 17 Euro pro Quadratmeter lag.

Hötting

Hötting ist eine hübsche Wohngegend, die sich auf einem Hügel über der Stadt befindet. Die Gegend ist sehr ruhig und bietet einen spektakulären Panoramablick auf die Stadt und die umliegenden Bergketten. Es gibt jedoch gute Busverbindungen in die Stadt und zur Universität. Die teuerste Wohngegend Höttings befindet sich in der sogenannten Au mit rund 17 Euro pro Quadratmeter, während die eher günstigeren Viertel im Westen liegen.

In den letzten Jahren hat Hötting eine bedeutende Rolle in der Stadtentwicklung gespielt, da hier viele neue Wohn- und Geschäftshäuser gebaut wurden, um die steigende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum zu decken. Mit Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Ambras oder dem Tiroler Landesmuseum spielt Hötting heute eine wichtige Rolle im kulturellen Erbe der Stadt.

Reichenau

Der historische Stadtteil im Süden Innsbrucks geht auf das 10. Jahrhundert zurück, als die gleichnamige Burg und die dazugehörige Kirche erbaut wurden. In den 1970er Jahren erlebte Reichenau einen Boom im Wohnungsbau, was diese Gegend heute umso beliebter bei Studenten und jungen Berufstätigen macht.

Heute ist Reichenau ein multikulturelles Viertel mit einer Vielzahl von Geschäften, Restaurants und Cafés. Es gibt mehrere Parks und Grünflächen, wie den Rapoldipark und den Weiherburgpark, die zum Entspannen und Spazierengehen einladen. Die Mietpreise in Reichenau können sich zwischen 15 und 16,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche bewegen.

Bild: Unsplash.com

Pradl

Pradl ist ein belebter, historischer Stadtteil mit einer vielfältigen Kultur- und Gastronomieszene sowie tollen Einkaufsmöglichkeiten. Der Name „Pradl“ stammt aus dem lateinischen „pratum“, was Wiese bedeutet und auf die ursprüngliche ländliche Natur dieses Gebietes hinweist.

Da sich der Stadtteil in der Nähe der TU befindet, ist er gerade bei Studenten besonders beliebt. Mit einem durchschnittlichen Mietpreis von 13 Euro zählt Pradl aber immer noch zu den günstigen Innsbrucker Wohngegenden.

Pradl bietet zudem eine vielfältige Kultur- und Gastronomieszene und tolle Einkaufsmöglichkeiten. Ausflugsziele, wie die Pfarrkirche St. Paulus, das Tivoli Stadion oder das Kaufhaus Tyrol machen den Stadtteil aber auch für Touristen attraktiv.

Das olympische Dorf

Diese reine Innsbrucker Wohngegend wurde für die Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 erbaut. Die riesige Siedlung besteht aus mehr als 1.000 Wohneinheiten und bietet mit einer Durchschnittsmiete von 8,50 Euro pro Quadratmeter nicht nur bezahlbaren Wohnraum, sondern auch eine Fülle von Annehmlichkeiten wie Geschäfte, Restaurants und Sporteinrichtungen. Obwohl das olympische Dorf am Stadtrand liegt, ist es durch öffentliche Verkehrsmittel dennoch gut an die Innenstadt angebunden. Zudem ist es ein perfekter Ausgangspunkt, um die reiche Innsbrucker Bergwelt zu erkunden.