Gäste aus aller Welt bleiben immer länger in Innsbruck

Innsbruck Tourismus freut sich über eine ausgezeichnete Jahresbilanz für das Tourismusjahr 2018/2019. Besonders bemerkenswert ist die neuerliche leichte Steigerung der Aufenthaltsdauer. Gäste in Innsbruck bleiben im Gegensatz zum allgemeinen Trend länger. Insgesamt wurden im Tourismusjahr über 1,6 Millionen Ankünfte (plus 2,5%) und knapp 3,5 Millionen Nächtigungen (plus 2,7%) verzeichnet.

Innsbruck Tourismus 2018/2019
Deutsche Gäste schätzen Innsbruck als junge, trendige Urlaubsdestination | Copyright: Innsbruck Tourismus / Christian Vorhofer

„Ich freue mich, dass die Maßnahmen, die wir mit klarem Fokus auf die Erhöhung der Aufenthaltsdauer gesetzt haben, Früchte tragen“, so Geschäftsführerin Karin Seiler-Lall. Nicht nur die Steigerung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer, sondern auch das Sinken des prozentuellen Anteils von Aufenthalten mit nur einer Übernachtung bestätigen den eingeschlagenen Weg:

Mit Anreizen wie beispielsweise der Integration der Gratis-Nutzung der Bergbahnen ab 3 Übernachtungen in die Welcome Card und neuen Produkten wie der Welcome Card Unlimited setzt Innsbruck innovative Akzente. Die neue Kaufkarte macht Innsbruck für Gäste zum perfekten „Basislager“, um an mehreren Tagen Tiroler Top-Attraktionen auch außerhalb der Destination zu erleben.

Ich freue mich, dass die Maßnahmen, die wir mit klarem Fokus auf die Erhöhung der Aufenthaltsdauer gesetzt haben, Früchte tragen

Aber auch im Veranstaltungsbereich wird die Strategie konsequent verfolgt: Hier wird verstärkt auf mehrtägige Events gesetzt. Sie sorgen wie beispielsweise Crankworx, das für weitere 3 Jahre fixiert wurde, für ein deutliches Nächtigungsplus.

Auf jenen Märkten, auf denen Reiseveranstalter eine starke Rolle spielen, stehen attraktive, auf die konkreten Interessen abgestimmte Packages im Mittelpunkt: „Auf dem indischen Markt, in dem wir zur Positionierung der Destination auf das Thema Film setzen, konnten in den letzten fünf Jahren deutliche Zuwächse (+28,7%) erzielt werden. Während im Tourismusjahr 2018/2019 die Ankünfte der indischen Gäste mit knapp 47.000 (+0,5%) mehr oder weniger gleich zum Vorjahr blieben, stiegen die Übernachtungen jedoch um 3,1%. Das bedeutet, dass wir mehr Individualgäste begeistern können und auch Gruppen dank unserer innovativen Paketangebote länger bleiben“, beschreibt Seiler-Lall.

Innsbruck Tourismus
Im Veranstaltungsbereich setzt Innsbruck Tourismus klar auf mehrtägige Veranstaltungen wie beispielsweise Crankworx | Copyright: Innsbruck Tourismus / Stefan Voitl

Deutschland knackt die Millionenmarke

Aber nicht nur Gäste aus Übersee reisen vermehrt nach Innsbruck. Auch die Nahmärkte verzeichnen deutliche Zuwächse. So knackt der stärkste Herkunftsmarkt Deutschland mit einem Plus von 6,3% bei den Nächtigungen erstmals die Ein-Millionen-Marke. In den letzten 5 Jahren nächtigten sogar ein Viertel mehr Gäste aus Deutschland in der Region Innsbruck. Deutsche Medien titeln „Angesagt statt angestaubt“. Innsbruck hat sich bei den Nachbarn nun endgültig als attraktive, junge und trendige Urlaubsdestination positioniert.

Mehr Wertschöpfung durch Kongresse

Der verstärkte Fokus bzw. die erfolgreiche Akquise im Kongressbereich tragen wesentlich zur Wertschöpfung bei: Die von Innsbruck Tourismus beauftragte Wertschöpfungsstudie wies rund 530 Euro allein an durchschnittlichen Tagesausgaben für Kongressbesucher aus. Inklusive indirekter und induzierten Effekten kommt so eine Wertschöpfung von bis zu 1.400 Euro zum Tragen.

2020: Alpines Angebot in der Stadt kennenlernen und buchen

Die geplante Eröffnung der neuen Vermittlungsplattform für Outdoor-Erlebnisse im Pavillon am Landestheater-Vorplatz wird ebenfalls neue Anreize für Gäste schaffen, die Destination länger und intensiver zu erleben. Als Dreh- und Angelpunkt für alle Outdoor-Angebote – vom Klettersteig über Downhill-Biken bis hin zur Raftingtour – bringt sie die Vielfalt des Bergerlebnisses in die Stadt.

„Wir verfolgen weiterhin das klare Ziel, mit individuellen, auf die jeweiligen Bedürfnisse abstimmten Angeboten, Gäste zu motivieren, länger in Innsbruck zu bleiben. Innsbruck positioniert sich so ganz klar als die alpin-urbane Sehnsuchtsregion, für die ein Tag auf keinen Fall ausreicht, um die Vielfallt des Angebots zu erleben“, so Seiler-Lall abschließend.

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