Mehr auf die Gesundheit achten und weniger rauchen

Immer gesundheitsbewusster werden viele Menschen und wollen mehr für sich tun. Gesündere Ernährung, mehr Bewegung und regelmäßiger Sport, das sind nur ein paar häufige Punkte. Aber auch immer mehr Menschen wollen mit dem Rauchen aufhören, was nicht ganz so leicht ist, wie es sich anhört.

Warum es schwer ist mit dem Rauchen aufzuhören

Rauchen schadet der Gesundheit, da sind sich in der Regel die Menschen einig, aber mit dem Rauchen aufzuhören ist schwer. Das Nikotin in den Zigaretten wirkt in unterschiedlicher Weise auf die Körper der Raucher, in der Regel fühlen sie sich wohler, die Zigarette hat ein sättigendes Gefühl und auf viele wirkt die Zigarette in stressigen Situationen beruhigend.

Man kann aber festhalten, dass man Nikotin mit einem Gift vergleichen kann, dass den Körper nur langsam verlässt und den Raucher beim Entzug extrem stresst. Unruhe, Stimmungsschwankungen, Heißhunger, Übelkeit und andere Symptome sind eine Folge der Entwöhnung.

Den Zigarettenentzug angenehmer gestalten

Da viele Raucher natürlich wissen was auf sie zukommt, wenn sie der Zigarette entsagen, greifen viele auf Ersatzmittel zurück, die sie mit Nikotin versorgen. Eine recht unauffällige Methode sind Nicotine Pouches, die man in zahlreichen Läden oder in Onlineshops kaufen kann. Hierbei handelt es sich um kleine Beutelchen, die mit einem aromatisierten Füllstoff gefüllt sind. Darin enthalten ist auch das Nikotin, dessen bitterer Geschmack durch die Aromastoffe überdeckt wird. Diese Beutelchen steckt man sich oral zwischen Zahnfleisch und Oberlippe und belässt sie dort so lange wie man mag. Das Nikotin wird so angenehm über die Mundschleimhaut aufgenommen.

Nicht verwechseln darf man die Nicotine Pouches mit Snus. Snus kommt ursprünglich aus Schweden, es handelt sich auch um ein Beutelchen was man zwischen Oberlippe und Zahnfleisch legt, aber dieses Beutelchen enthält speziell aufbereiteten Tabak. Aufgrund des Tabaks ist Snus in der EU und damit auch in Österreich verboten. Es darf nur in Schweden an deren Bürgerinnen und Bürger verkauft werden.

Etwas in den Händen halten kann helfen

Einige Raucher haben sich so an die Zigarette gewöhnt, dass ihnen neben dem Nikotin noch etwas fehlt, nämlich etwas in den Fingern. Für diesen Typus Raucher empfiehlt sich eine E-Zigarette oder ein Tabakverdampfer.

Die E-Zigarette hat als Nikotinträger ein Liquid, dass mit Aromastoffen verfeinert ist und über einen Docht in der Verdampferkammer gleichmäßig verteilt wird. Zieht man nun an der Zigarette oder betätigt einen Knopf am Akku, je nach Typ unterschiedlich, wird das Liquid verdampft und genau diesen Dampf atmet man ein und danach auch aus. Das Nikotin wird so wieder, wie gewohnt, in den Lungen aufgenommen. Allerdings schmeckt es angenehmer und kratzt auch nicht so beim Ein- und Ausatmen.

Der Tapakverdampfer arbeitet ähnlich, nur dass anstatt eines Liquids, ein speziell aufgearbeiteter Tabak in der Verdampferkammer ist und dann verdampft wird. Wichtig, da es gelegentlich falsch ausgelegt wird, der Tabak wird nicht verbrannt, so dass keine schädlichen Zusatzstoffe durch eine Verbrennung erzeugt werden.

Ganz entsagen ist die gesündeste Variante

Unstrittig ist, dass es wohl am gesündesten ist, wenn man nicht nur der Zigarette entsagt, sondern auch keine Zusatzstoffe dem Körper zuführt. Doch das ist nicht so einfach, gerade wenn man sich verdeutlicht welchem Stress der Körper durch den Entzug ausgeliefert ist. Sport kann da schon hilfreich sein, denn durch die Bewegung baut man Stresshormone ab und wenn man sehr nervös wird durch den Entzug, kann die Bewegung helfen. Zudem wollte man ja eh gesünder leben und tut so dem Körper auch gleich etwas Gutes.

Ein Fazit

Mit dem Rauchen aufhören um den Körper etwas Gutes tun ist ein gutes Ziel, was man jeder Zeit starten kann und sollte. Aber ein wenig Vorbereitung ist gut und man sollte sich genau selbst beobachten, um abzuschätzen, was einem helfen kann beim Zigarettenentzug. Wie man lesen konnte, Hilfsmittel sind da, man muss sie nur zu nutzen wissen.