Wie wirst Du Dich im Jahr 2050 ernähren?

Wir präsentieren die neuesten Trends der dynamischen Foodtech Branche und zeigen, was die Menschen im Jahr 2050 essen werden.

Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung aus? | Bild: Unsplash.com

Es gibt viele Gründe, warum unsere Essgewohnheiten in 30 Jahren nicht mehr dieselben sein werden, wie heutzutage. Zum einen ist da der Klimawandel, aber auch die Masse an Menschen, die unseren Planeten bewohnen und die fortwährende steigende Anzahl an Personen, die mit zu viel Gewicht auf den Rippen zu kämpfen haben.

Mittlerweile befassen sich auch multinationale Organisationen wie die EU mit dem Klimawandel. Dazu kommen weitere Regierungen, die zusammen mit der EU den Klimanotstand ausgerufen haben. Die Rede ist unter anderem von Ländern wie England, Japan, Neuseeland und Singapur.

Diese Länder haben das Ziel ausgegeben, dass sie bis dem Jahr 2050 CO2-neutral werden, damit die Erde nicht enorm beeinträchtigt wird.

Damit diese Klimaziele auch realistisch bleiben, müssen verschiedene einschneidende Maßnahmen getroffen werden. Zum Beispiel bei der Massentierhaltung. Zahlen, die unter anderem aus der Landwirtschaft machen deutlich, dass ungefähr ein Sechstel der globalen Treibhausgasemissionen verursacht wird durch Viehzucht sowie Gewinnung von Milchprodukten und Eiern.

Immer mehr Menschen wohnen auf dem Planeten – Aber wie können sie ernährt werden?

Aber nicht nur dieser Bereich ist problematisch, sondern auch der Umstand, dass immer mehr Menschen auf diesem wundervollen Planeten wohnen. Derzeit sind es rund sieben Milliarden Menschen, die den Planeten Erde ihr zu Hause nennen. Die Vereinten Nationen schätzen, dass in ca. 30 Jahren knapp zehn Milliarden Menschen auf der Erde wohnen werden. Das bedeutet einen enormen Anstieg, der kaum ohne spürbare Effekte stattfinden wird. Dieser Umstand ist natürlich auch unter Politikern bekannt und sie versuchen bereits jetzt Maßnahmen zu treffen, um diese Entwicklung zu stoppen.

Die Krise der Fettleibigen muss gestoppt werden

Unser Planet wird nicht nur durch die massenhafte Haltung von Nutztieren geschädigt. Auch wir Menschen leiden unter dieser Tierhaltung. Unter anderem, weil wir zu viel Fleisch, Eier und Milcherzeugnisse konsumieren. Dadurch steigt unser Risiko an einer Herz-Kreislauf Krankheit, Diabetes Typ 2 oder Krebs zu erkranken.

Dass das kein theoretisches Risiko ist, zeigt sich darin, dass der Anzahl der fettleibigen Menschen sich innerhalb der letzten 45 Jahre beinahe verdreifacht hat. Dies wiederum zeigt deutlich, dass ein Zusammenhang zwischen einer gesundheitlichen Krise und der Klimakrise besteht und das schnell Lösungen präsentiert werden müssen. Deshalb wird der Ruf nach Innovationen lauter und die Foodtech Industrie ist weit vorne dabei, adäquate Lösungen für die verschiedenen Probleme zu liefern.

Interessante Food Trends im Bereich Foodtech

Die Studienergebnisse von Betway Online Casino zeigen, dass es verschiedene Trends gibt, die unsere Nahrung Gewohnheiten in den nächsten Jahrzehnten deutlich beeinflussen werden.

Die Massentierhaltung muss gestoppt werden 

Es kommt nicht oft vor, doch in diesem Fall sind sich alle Experten einig nämlich, dass die Massentierhaltung schnellstmöglich abgeschafft werden muss. Das ist aber noch nicht alles, es müssen nämlich auch Konsumformen weichen. So muss der Konsum von tierischen Lebensmitteln weniger werden und der Konsum von pflanzlichen Lebensmitteln zu nehmen, wenngleich Tiere es hier um moralische und Effizienz Aspekte geht. 

Laut der Trendforschung wird im Jahr 2050 pflanzliches Protein entweder aus einem Labor oder aus gezüchtetem Fleisch kommen. Es gibt bereits verschiedene Unternehmen, die sich mit der Herstellung intensiv befassen und versuchen fleischlose und pflanzliche Alternativen populärer zu machen. Es geht dabei um die Unternehmen Impossible Foods & Beyond Meat. 

Weniger Milcherzeugnisse und weniger Eier

Fleisch ist allerdings nicht das einzige Lebensmittel, welches zurückgedrängt werden muss. Daneben geht es auch um Milchprodukte, die pflanzlichen Alternativen weichen müssen. Ein gutes Beispiel ist die Hafermilch, die bereits heute in den Regalen vieler Supermarktketten steht. Mittlerweile gibt es sogar pflanzliche Alternativen, die darauf abzielen, Eier zu ersetzen. Etwa von den Unternehmen Evo Food & Eat Just.

Darum wird gezüchtetes Fleisch immer beliebter

Fleisch, welches in einem Labor gezüchtet wurde und bei dem kein Tier gestorben ist, gibt es bereits in den Supermärkten in Singapur. Zurzeit ist es bloß ein Land, man kann aber davon ausgehen, dass bald viele Länder nachziehen werden. Es gibt zahlreiche Unternehmen, die ein Interesse daran haben, wie z.b. Memphis Meats oder Mosa Meat.

Mikroorganismen gehören die Zukunft

Heutzutage befassen sich nur wenige Menschen mit Algen, Bakterien und Hefe. Doch sie sind hervorragend Proteinquellen und beinhalten keine gesättigten Fette, die auf der anderen Seite in vielen Fleisch und Milch Erzeugnissen vorkommen. 

3D Drucker sollten noch nicht abgeschrieben werden

Es stimmt zwar, dass 3D Drucker vor einigen Jahren geheizt wurden, seitdem allerdings nicht viel passiert ist, doch in vielen Industrien nehmen Sie eine besondere Rolle ein. So können dank 3D Drucker Lebensmittel hergestellt werden, die unseren derzeitig vorhandenen Lebensmittel in nichts nachstehen werden. Der Verzehr Der gedruckten Lebensmittel wird sich kaum von dem Verzehr von natürlichen Lebensmitteln unterscheiden.

Unsere Nahrung im Jahr 2050

Die eben präsentierten Informationen machen deutlich, welches Ziel die Entwicklung haben soll. Es muss möglich sein, dass unsere Lebensmittel auf der einen Seite gesund sind, auf der anderen Seite allerdings so produziert werden, dass sie klimafreundlich sind. Zwar werden diese Entwicklungen von einigen ranghohen Politikern derzeit noch belächelt, doch wenn wir es ernst meinen mit der Rettung unseres Planeten, dann muss dieser Bereich drastisch verändert werden.

Innovationen ebnen den Weg

In Knapp 30 Jahren sollen die Menschen weniger Fleisch und ungesunde Lebensmittel zu sich nehmen, und stattdessen mehr auf Obst und Gemüse setzen. Dabei spielen pflanzliche Lebensmittel eine sehr große Rolle genauso wie Mikroorganismen. Allerdings kann davon ausgegangen werden, dass sich auch die Pflanzen verändern werden und nicht nur unsere Ernährung.

Ernährung wird persönlicher

Es gibt doch eine weitere Entwicklung, die gleichzeitig mit der Veränderung des Food Sektors geschehen wird. Die Rede ist von individueller Ernährung. Mithilfe von Wearable Technologie werden unsere Biomarker gemessen und anhand der Ergebnisse wird unsere Ernährung individualisiert.

Das ist das Ziel

Das Ziel ist, dass Menschen ihre Fettleibigkeit in den Griff bekommen, gleichzeitig Treibhausgasemissionen des Lebensmittel Sektors gesenkt werden. Letztendlich muss das Essen auch gut schmecken, denn sonst werden die Menschen nicht überzeugt werden.